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Kleve
Wilhelm Frede wurde heute vor 76 Jahren verhaftet

Kleve. Nachdem am 13. März des Jahres der Seligsprechungs-Prozess durch Bischof Dr. Felix Genn (Münster) eröffnet wurde, bekommt der heutige 3. November als Gedächtnistag der Inhaftnahme Wilhelm Fredes vor 76 Jahren eine besondere Bedeutung. Von Paul-Gerhard Küsters

Am 3. November 1941 warteten zwei Gestapoleute auf Fredes Rückkehr von der Beerdigung des Klever Neurologen Dr. Bergmann, um den Erwarteten in der Klever Haftanstalt in der Krohnestraße abzuliefern. Fredes Tochter Mechtild fragte die Beamten, ob ihr Vater zuvor den schwarzen Anzug wechseln dürfe, was ihm gestattet wurde.

Mit der Verhaftung begann Fredes Passion als Zeuge seines christlichen Glaubens: Nach dreimonatiger Haftzeit erfolgte die Verschleppung ins KZ Sachsenhausen, wo er nach einigen Wochen von entmenschten SS-Schergen so gefoltert wurde, dass er am 13. März 1942 den schweren Misshandlungen erlag. Seine Leiche wurde im KZ verbrannt. Mit seinem Tod setzte die Verehrung des Glaubenszeugen ein, die mit der Eröffnung des bischöflichen Diözesanverfahrens zur Seligsprechung Wilhelm Fredes ihren Höhepunkt erreichte.

Quelle: RP
 
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