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Kleve
Winter lässt Arbeitslosigkeit in Kleve leicht ansteigen

Kleve. Die Arbeitslosigkeit im Kreis Kleve ist leicht angestiegen. "Die Unternehmen haben im November etwas zurückhaltender eingestellt, und auch die Stellenmeldungen entwickeln sich rückläufig. Das ist eine übliche Entwicklung in der kalten Jahreszeit, die in Kleve bereits jetzt eingesetzt hat und in den nächsten Monaten anhalten kann", sagt Barbara Ossyra, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Wesel, die auch für den Kreis Kleve zuständig ist.

In den 16 Kommunen des Kreises zählte die Agentur für Arbeit im November 10.224 Arbeitslose. Das ist ein Anstieg um 113 Personen oder 1,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Arbeitslosigkeit um 218 Menschen oder 2,2 Prozent höher. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent. Im Vorjahr war die Quote gleich.

In der Kreisstadt Kleve selbst ist die Arbeitslosigkeit von Oktober auf November um 50 auf 3257 Personen gestiegen. Das waren 160 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im November 7,5 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 7,3 Prozent. Dabei meldeten sich 484 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 24 mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 442 Menschen ihre Arbeitslosigkeit (-47). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 5 345 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von 186 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 5255 Abmeldungen von Arbeitslosen (-21).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im November um 24 Stellen auf 617 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 78 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im November 162 neue Arbeitsstellen, 14 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1900 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 40.

Ossyra weist auf die "Woche der Menschen mit Behinderung", die noch bis zum 2. Dezember geht, hin: "Die Aktionswoche der Bundesagentur für Arbeit findet bereits zum sechsten Mal statt. Inklusion auf dem Arbeitsmarkt sollte noch selbstverständlicher werden. Es gibt unter den Menschen mit Behinderung auch qualifizierte Kräfte und bei der Eingliederung in den Betrieb können wir durch Beratung und Förderung unterstützen."

(cat)
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