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Köln
5000 Raubfische sollen Kölner Gewässer säubern

Unterwasser-Eindrücke aus der Region
Unterwasser-Eindrücke aus der Region FOTO: Friederike Kremer-Obrock
Köln. Hechte und Zander sollen in den Kölner Parkweihern wieder für sauberes Wasser sorgen. Die Tiere sollen die Karpfen fressen, die in den Teichen für Verunreinigungen sorgen. 

Wie die Stadt Köln mitteilte, sollen die Hechte und Zander am Samstag in fünf großen Gewässern rund um die Innenstadt ausgesetzt werden. Weil es zu viele Fische gebe, sei das ökologische Gleichgewicht in den Gewässern durcheinandergeraten, berichtet die Stadt. Die Fressefeinde sollen nun dafür sorgen, dass sich der Bestand der pflanzenfressenden Karpfen wieder normalisiert.

Hintergrund ist der: Es gibt zu viele Fische in den Seen, die Pflanzen fressen. Die Fische sorgen für Verunreinigungen und dafür, dass die Pflanzen als natürliche Wasserfilter wegfallen. Das wirkt sich negativ auf die Wasserqualität aus. Die Aktion kostet die Stadt Köln 12.000 Euro.

(lnw/sef)
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