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Vorwürfe gegen Security
Anzeigen nach Ermittlungen in Kölner Flüchtlingsheim

Vorwürfe gegen Security: Anzeigen nach Ermittlungen in Kölner Flüchtlingsheim
Die Turnhalle auf dem Gelände des Berufskollegs im Stadtteil Gremberg. FOTO: dpa, obe tba
Köln. Im Zuge der Ermittlungen in einem Kölner Flüchtlingsheim hat die Polizei zwei Strafanzeigen aufgenommen. Es gehe um den Verdacht der Beleidigung auf sexueller Basis, teilte die Kölner Polizei am Samstag mit.

Am Mittwoch hatten 50 Bewohner bei einer Demonstration die Zustände in Flüchtlingsunterkünften angeprangert. In zwei anonymen Briefen erhoben unbekannte Verfasser - angeblich im Namen der Bewohnerinnen - Vorwürfe gegen Angehörige eines Sicherheitsdienstes. Der Dienst hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

Die Kölner Polizei setzt bei den Ermittlungen zu den Vorwürfen verstärkt auf weibliches Personal. Die Bewohnerinnen der Unterkunft werden seit Freitag vor allem von Polizistinnen vernommen, unterstützt werden sie dabei von Dolmetscherinnen.

Aktuell bringt die Stadt Köln mehr als 11.900 Geflüchtete unter. 4000 Menschen sind in Sporthallen, umgebauten Gewerbeobjekten oder Leichtbauhallen untergebracht.

(lnw)
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