| 16.19 Uhr

Taten in Köln, Leverkusen und Dormagen
Mehr als 250 Spinde in Krankenhäusern aufgebrochen

Köln. Die Polizei hat einen 33-Jährigen festgenommen, der in Krankenhäusern in Köln, Leverkusen und Dormagen mehr als 250 Spinde aufgebrochen und ausgeräumt haben soll.

Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Polizei den Mann am Mittwoch im Kölner Stadtteil Chorweiler festgenommen. Der mutmaßliche Serientäter steht im Verdacht, in verschiedenen Krankenhäusern im Stadtgebiet Köln sowie in Leverkusen und Dormagen mehr als  250 Spinde aufgebrochen zu haben.

"Seit Ende September hatte sich die Zahl der Spindaufbrüche in Umkleidekabinen von Kölner Krankenhäusern exorbitant gehäuft", teilt die Polizei mit. Dabei wurde in kürzester Zeit ein Anstieg von etwa 200 Delikten gegenüber dem Vorjahreszeitraum festgestellt. Hinzu kamen bis Mitte November weitere Straftatenserien im Rhein-Kreis Neuss.

Die Spur führte schließlich zu einem 33-Jährigen, der bereits wegen ähnlicher Delikte mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Am Mittwoch wurde er in der Wohnung seiner Freundin, wo er sich unangemeldet aufhielt, widerstandslos festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten Diebesgut wie Geldbörsen und Mobiltelefone.

In seiner Vernehmung räumte der 33-Jährige die Taten ein. Ein Haftrichter schickte ihn in Untersuchungshaft. 

(hsr)