| 11.44 Uhr

Festnahmen
Vier Männer sollen Geldboten in Köln ausgeraubt haben

Köln. Die Kölner Polizei hat vier Männer festgenommen, die verdächtig sind, im Oktober zwei Geldboten in Köln überfallen zu haben.

Die Tatverdächtigen (19, 19, 20, 27) konnten nach mehreren Zeugenhinweisen identifiziert werden. Am 6. Oktober, dem Tag des Überfalls, hatte sich etwa eine Frau das Kennzeichen eines Ford Fiestas gemerkt, mit dem zwei Männer geflüchtet waren. Ein weiterer Zeuge machte geistesgegenwärtig mit seinem Mobiltelefon ein Foto von dem Fluchtwagen.

Diese Hinweise führten die Ermittler zum Nutzer (19) des Tatfahrzeugs. Mit Beschlüssen durchsuchten die Kriminalbeamten am Donnerstag in Köln-Porz die Wohnung dieses Tatverdächtigen und beschlagnahmten auch das Auto. Nach seiner Vernehmung entließen die Ermittler den Mann zunächst mangels Haftgründen.

Ermittlungen im Umfeld des 19-Jährigen und zwei anonyme Hinweise führten die Kriminalpolizisten schließlich auf seine mutmaßlichen Komplizen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der 19-Jährige sein Fahrzeug für den Raub zur Verfügung gestellt. Der 27 Jahre alte Haupttäter hatte den Überfall begangen, während sein Komplize (20) ihn gedeckt hatte. Ein weiterer 19-Jähriger hatte im Fluchtauto auf seine Mittäter gewartet.

Um die Haftbefehle zu vollstrecken, nahmen Polizisten die vier Beschuldigten in ihren Wohnungen fest. Alle sind einschlägig polizeibekannt, teilweise sind sie vorbestraft. Sie sind nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zum Verbleib der Beute dauern an. 

(hsr)
 
Diskussion
Das Kommentarforum zu diesem Artikel ist geschlossen.