| 19.18 Uhr

Blindgänger in Köln-Deutz
Zoobrücke musste für Bomben-Entschärfung gesperrt werden

Blindgänger in Köln-Deutz: Zoobrücke für Bombenentschärfung gesperrt
Diese Karte zeigt den Gefahrenradius, den Sprengstoffexperten festgelegt haben. FOTO: Stadt Köln
Köln. In Köln-Deutz ist am Dienstag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Am Abend wurde die Bombe entschärft. Die Sperrmaßnahmen sorgten für Stau.  

Wie die Stadt Köln mitteilt, wurde die Bombe gegen 16.55 Uhr entschärft. Alle Sperrungen wurden wieder aufgehoben.

Der fünf Zentner schwere Sprengkörper englischer Bauart wurde am Dienstag bei Bauarbeiten auf einem Messeparkplatz am Ende der Brüggelmannstraße kurz vor der Unterführung der Stadtautobahn B55a entdeckt. Der Kampfmittelräumdienst legte einen Gefahrenradius von 350 Metern um den Fundort fest. 

Alle Menschen, die sich im Gefahrenradius aufhielten, mussten das Gebiet räumen. Mehrere Bürogebäude, das Ibis-Hotel und ein Schnellrestaurant an der Istanbulstraße im Stadtteil Kalk wurden für die Entschärfung evakuiert. Wohngebäude waren nicht betroffen. 

Für die Entschärfung wurden die Stadtautobahn und die Zoobrücke gesperrt. Auch der Zugverkehr wurde unterbrochen. Züge der KVB waren ebenso von den Sperrmaßnahmen betroffen.

(sef)
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