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Unangekündigter Blitzmarathon
Polizei blitzt am Mittwoch in Köln und Leverkusen an 38 Stellen

Köln. Die Kölner Polizei führt seit Mittwochmorgen um sechs Uhr einen großen Blitzereinsatz durch: An 38 Stellen im Kölner Stadtgebiet, in Leverkusen und auf den umliegenden Autobahnen wird noch bis 22 Uhr geblitzt.

Die Großkontrolle hatte die Polizei absichtlich nicht angekündigt. "Verkehrsteilnehmer müssen laufend damit rechnen, überraschend kontrolliert zu werden", sagt Einsatzleiter Christoph Gilles von der Polizei Köln. Man erhoffe sich weniger Verkehrsunfälle und Unfallopfer von der Aktion. Neben dem Kölner Stadtgebiet wird auch auf den umliegenden Autobahnen kontrolliert: "Das geht bis Aachen und ins Oberbergische rein", sagt Gilles.

Schon bis zum frühen Nachmittag zeigt sich, dass viele Fahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung überschreiten: Etwa zehn Prozent der kontrollierten Autos waren zu schnell unterwegs. "Das ist weit mehr, als wenn wir die Geschwindigkeitskontrollen ankündigen", sagt Gilles. Zum Vergleich: Bei einem angekündigten Blitzmarathon seien nur drei bis fünf Prozent der Autos zu schnell.

Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung wurde bis zum frühen Nachmittag in Leverkusen gemessen: Ein Auto war dort mit 97 km/h unterwegs - in einer 50er-Zone am Europaring in Höhe Windhorststraße in Leverkusen. Insgesamt war die Polizei mit 79 Beamten und neun mobilen Radarfallen im Einsatz.

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