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Köln
Bohrpfähle für ein neues Stadtarchiv am Eifelwall

Köln. Ein neues Stadtarchiv ist ein besonderes Gebäude, das hohen Anforderungen entsprechen muss. So wird es im neuen Bauwerk am Eifelwall neun verschiedene Klimazonen geben. Von der normalen Raumtemperatur in den Büros der Mitarbeiter bis zum Tiefkühlmagazin, wo beispielsweise bei minus 18 Grad Farbfotos sicher aufbewahrt werden können.

Aktuell werden auf dem Baugrund rund 180 Bohrpfähle gesetzt. "Die Betonpfähle haben einen Durchmesser von 90 bis 120 Zentimeter und sind zehn bis 13 Meter tief im Boden, wo sie auf einen tragenden Baugrund treffen. Auf den Pfählen findet eine 40 Zentimeter starke Betonplatte ihren Platz", sagt Petra Rinnenburger, Betriebsleiterin der städtischen Gebäudewirtschaft. Nur so erhält das Gebäude ein tragfähiges Fundament. Etwas tiefer als die Mantelbebauung mit ihren drei Geschossen wird das Schatzhaus errichtet, in dem die Archivalien später gelagert werden.

Es wird sechs Stockwerke haben und 50 Regalkilometer bieten. Das ist etwa ein Drittel mehr als der eingestürzte Vorgängerbau an der Severinstraße. Das resultiert auch daraus, dass das Stadtarchiv künftig das Rheinische Bildarchiv mit aufnehmen wird. Der Rohbau für das Schatzhaus soll Ende November beginnen. Die Eröffnung des 83,5 Millionen Euro teuren Archivbaus ist bis Anfang 2020 geplant.

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