| 16.03 Uhr

Köln
Fliegerbombe auf Bolzplatz entschärft

Bombenfund: Größte Evakuierung seit dem Krieg in Köln
Bombenfund: Größte Evakuierung seit dem Krieg in Köln FOTO: dpa, ve jai
Köln. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat in Köln-Holweide einen Blindgänger erfolgreich entschärft. Alle Straßensperrungen werden in diesen Minuten wieder aufgehoben. Rund 2000 Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren. 

Der Aufschlagzünder konnte nach rund zwanzigminütiger Arbeit an der Bombe problemlos unschädlich gemacht werden, teilt die Stadt mit. Die Bombe war am Mittwochvormittag bei Bauarbeiten auf einem Bolzplatz gefunden worden.

Rund 2000 Personen mussten das gesperrte Gebiet von rund 200 Metern um den Bombenfundort im Bereich der Piccoloministraße/Wallensteinstraße verlassen. 14 Personen waren auf einen Transport mit Krankenwagen angewiesen. Rund 80 Personen haben die von der Stadt Köln eingerichtete Anlaufstelle im der Gemeinschaftsgrundschule Buschfeldstraße aufgesucht.

Das Ordnungsamt war mit 50 Kräften im Einsatz, die Polizei mit 20, die Berufsfeuerwehr mit fünf, außerdem gab es Unterstützung durch die Freiwillige Feuerwehr.

Der städtische Bolzplatz wird derzeit komplett um- und ausgebaut und modernisiert. Künftig wird es dort zwei kleinere, neu gestaltete Spielflächen geben, unter anderem mit einem Basketballfeld. Bei Probebohrungen für das Fundament des neuen Zaunes wurde die Fliegerbombe entdeckt.

 

(met)
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