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Köln
Das E-Werk besteht seit 25 Jahren

Köln. Mitglieder der Kölner Rockband BAP gründeten 1991 gemeinsam mit Geschäftspartnern das E-Werk als Konzerthalle mit Diskothekenbetrieb. Von Beginn an ist die Stunksitzung Gast in dem ehemaligen Umspannwerk in Mülheim. Von Monika Salchert

Eine der architektonisch ansprechendsten Konzert- und Festhallen in Köln feiert Jubiläum. Das E-Werk in Mülheim besteht als Veranstaltungsort seit 25 Jahren. Das Gebäude ist viel älter. Das ehemalige Umspannwerk des früheren Elektrizitätswerks der Stadt Köln wurde um die Jahrhundertwende errichtet. Die neogotische Fassade war typisch für die Industriearchitektur der Gründerzeit.

1991 eröffneten Mitglieder der Kölner Rockband BAP gemeinsam mit Partnern aus der Unterhaltungsbranche das E-Werk. Es war Eventlocation, Konzerthalle und Diskothek. 2007 wurde das E-Werk umfassend renoviert. Seither finden in den verschiedenen Räumen vor allem Konzerte und Comedy-Abende, aber auch private Feiern und Firmenveranstaltungen wie Galas, Kongresse, Messen und Tagungen statt. Der Diskothekenbetrieb wurde eingestellt, dafür gibt es im Sommer einen Biergarten auf dem Gelände.

Von Beginn an ist das E-Werk die Heimat der Stunksitzung, deren aktuelles Programm dort gerade gezeigt wird. In den zurückliegenden 25 Jahren traten in dem roten Backsteinbau auch international bekannte Künstler wie Kylie Minogue, Robbie Williams, David Bowie und Red Hot Chili Peppers auf.

Das E-Werk bietet insgesamt Platz für bis zu 2000 Besucher. Die Haupthalle ist 800 Quadratmeter groß, dazu kommen noch 300 Quadratmeter auf der Empore.

Betreiberin der Halle ist die "Köln Event Veranstaltungsgesellschaft". Sie betreut auch das dem E-Werk gegenüberliegende Palladium. Diese Konzerthalle ist ebenfalls ein Industriedenkmal. Sie entstand 1998 aus der ehemaligen Maschinenbauhalle der Firma "Trefil Europa Engineerung".

Quelle: RP
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