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Köln
Der kleinste Weihnachtsmarkt der Stadt hat sieben Buden

Köln. In der Südstadt können Besucher an der Lutherkirche die etwas andere Adventszeit erleben. Der Markt beginnt am 27. November. Von Stephan Eppinger

Köln Mit einem kleinen Stand hat in der Südstadt vor zwei Jahren alles angefangen - auf anderthalb Metern Fläche hatte die Bude, mit der die KG Ponyhof mit ihrem Glühweinverkauf 2500 Euro für den guten Zweck gesammelt hat, ihren Platz. 2016 gab es eine zweite Auflage des Mottos "Glühwein saufen für eine bessere Welt" und zwar vor der Bagatelle an der Teutoburger Straße. Es kamen 18.000 Euro zusammen, die unter anderem für die Flüchtlingsarbeit der Lutherkirche eingesetzt wurden.

In diesem Jahr geht "Der kleinste Weihnachtsmarkt der Stadt" weiter, und zwar vom 27. November bis zum 22. Dezember an der Lutherkirche. Geöffnet hat er montags bis samstags ab 16.30 Uhr und sonntags nach dem Ende des Gottesdienstes ab 12 Uhr. Schluss ist um 22 Uhr. Sieben Stände umfasst der Markt, davon sind zwei Getränkestände - unter anderem mit Winzerglühwein des Südstadtweinhändlers "12 Grad". Ein Teil des Weins wird von Spendern bezahlt, der Rest wird von den Betreibern selbst gekauft. Zu Trinken gibt es neben Glüh- auch Weißwein und Gaffel-Kölsch, wobei die Brauerei selbst als Sponsor des Marktes im Einsatz ist. Dafür gibt es extra das Etikett "Ein Pony trinkt niemals alleine".

Zwei weitere Stände verkaufen Essen mit Speisen wie Süßkartoffelpommes, luxemburgische Teigwaren, weihnachtliches Sushi mit Lebkuchen sowie Kesselgulasch. Dazu kommen drei Kunsthandwerks- bzw. Verkaufsstände. Dort gibt es unter anderem Honig aus der Südstadt oder Schmuck aus kleinen Werkstätten vor Ort. Die Verkaufs- und Essensstände werden während der Laufzeit ihr Angebot immer wieder wechseln.

Auf dem Markt wird es auch eine Bühne geben, wo Musiker und Bands wie Kasalla, die Klüngelköpp, Miljö, Cat Ballou, Querbeat, Pläsier und Stefan Knittler auftreten werden. Wann wer auftritt, geben die Veranstalter vorab nicht bekannt. Sicher ist nur, dass die Auftritte aus Rücksicht auf die Anwohner vor 20 Uhr stattfinden werden.

Zum Service gehören "Elekro-Tuc-Tucs", die Besucher für 50 Cent vom Chlodwigplatz zur Lutherkirche bringen. Auch diese Einnahmen werden gespendet. Die Schirmherrschaft übernimmt der Schriftsteller Navid Kermani.

Quelle: RP
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