| 00.00 Uhr

Köln
Ein Stück Köln als Schmuck für die Wand

Köln. Kalender sind ein schönes und praktisches Weihnachtsgeschenk. Zu Kölner Themen gibt es derzeit zahlreiche Exemplare in den Buchhandlungen. Wir stellen eine Auswahl vor. Von Stephan Eppinger

In den Buchhandlungen sind sie jetzt unübersehbar und bald zieren sie auch wieder Wohnzimmerwände und Schreibtische. Dass man mit einem Kalender auch ein Stück Heimat nach Hause holen kann, beweisen die Köln-Kalender, die es in allen Varianten und Größen gibt.

Der Längste: Genau einen Meter misst Kölns längster Kalender der bei Emons erschienen ist (29,80 Euro). Unter dem Titel "Köln 2017" zeigt Fotografin Britta Schmitz ihre Stadt aus einen besonderen Blickwinkel. Das gilt für den Tanzbrunnen mit seinen Zeltdächern und den herbstlichen Rautenstrauchkanal genauso, wie den Fühlinger See, den Dom mit seinen Türmen oder die Kirschblüte am Aachener Weiher. Fazit: Dafür lohnt es sich, eine Wand frei zu räumen.

Der Informative: Klein und kompakt ist der Kalender "Köln 2017 - Köln-Wissen für das ganze Jahr" von Petra Sophia Zimmermann, der ebenfalls im Emons Verlag erschienen ist (12,95 Euro). Jeden Tag gibt es dort Informationen zu lokalen Themen. Dazu gehören das leckere Solei und Stippeföttche als Tanz der Roten Funken genauso, wie das Blau-Gold-Haus, der rote Schriftzug "Liebe Deine Stadt" oder der Rheinradweg. Hinzu kommen Erklärungen zur kölschen Sprache, Sprichwörter, Infos zu Gebäuden, kölschen Persönlichkeiten oder zu Ereignissen und Messen. Fazit: Mehr Info geht nicht.

Der Praktische: Im Stadtkalender des Emons Verlags (14.95 Euro) gibt es jeden Tag Infos rund um Kölner Themen. Dazu gehören kölsche Persönlichkeiten genauso wie wichtige Institutionen oder historische Ereignisse. Auch die wichtigsten Infos rund um dem Dom finden sich hier. Da passt der Titel "Jeden Tag ein Stückchen Heimat - Köln 2017". Fazit: Ein Stück Köln für jeden Tag.

Der Nächtliche: "Köln bei Nacht 2017" heißt ein beliebter Kalender von Jens Korte (DuMont: 27 Euro). Er zeigt die Stadt nach Sonnenuntergang, wenn die Lichter angehen und die Leuchtreklamen hell scheinen. Im nächtlichen Glanz zu sehen sind beispielsweise das Schokoladenmuseum mit der Drehbrücke, die Hohenzollernbrücke, der alte Wartesaal am Hauptbahnhof und das 4711-Haus an der Glockengasse. Fazit: Ein stimmungsvoller Kalender - auch am Tage.

Der Historische: Ein Kalender widmet sich im kommenden Jahr dem Nachlass des Fotografen August Sander. Dieser ist bei DuMont in Kooperation mit dem Stadtmuseum unter dem Titel "Köln-Fotografien" erschienen (18 Euro). Er zeigt beispielsweise das Hahnentor, Hochwasser am Stapelhaus, den Gürzenich und das Stadthaus, den Filzengraben sowie den Buttermarkt, wie sie früher einmal ausgesehen haben. Fazit: Spannende Reise in die Vergangenheit.

Der Kleine: In einem kleinen Format gibt es den Büdchenkalender bei DuMont (9,99 Euro). Dieser begibt sich auf die Spuren eines wichtigen Stücks Stadtkultur am Rhein. Egal ob morgens der erste Kaffee oder nachts das letzte Bier - ohne Büdchen geht es nicht. Die Büdchen im Kalender sind ganz unterschiedlich - mal in giftgrün direkt an der Straßenbahn, mal im früheren Pförtnerhäuschen an der Schanzenstraße und mal fast schon pittoresk und klein in Mauenheim. Fazit: Ein Stück Kölner Kultur für die Wand.

Der Ungewöhnliche: Die etwas anderen Ansichten der Stadt bietet der Kalender "Köln Panorama" (Edition Bek, 15.80 Euro). Gezeigt werden Schwarz-Weiß-Bilder des Kölner Fotografen Björn-Eric Kohnen. Zu sehen sind im Hochformat die Stadt aus den etwas anderen Perspektiven. Fazit: Dieser Kalender bietet das eher ungewöhnliche Köln für die Wand.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Köln: Ein Stück Köln als Schmuck für die Wand


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.