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Köln
Eine Künstlerin will "wahr sein, echt und ungefärbt"

Köln. Ab heute widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln seiner Namenspatronin eine neue Sammlungspräsentation. Von Susanne Schramm

Unter den rund 200 ausgestellten Handzeichnungen, Druckgrafiken, Skulpturen und Plakaten aus dem Bestand sind auch viele selten gezeigte Exponate. Insofern verspricht die neue Sammlungspräsentation, der sich das Käthe Kollwitz Museum Köln ab heute, Dienstag, 8. Dezember, widmet, ein rechter Leckerbissen für Kunstfreunde zu werden.

Das Haus zeigt die Kollwitz als eine Künstlerin, die "wahr, echt und ungefärbt" sein will, in allen Facetten und Phasen ihres Schaffens. Einzigartige Werkskizzen und Zustandsdrucke dokumentieren das Ringen um die ausdrucksstärksten Mittel für die zeitlos aktuellen Arbeiten.

Dazu gehört auch eine umfangreiche Serie von Selbstporträts aus allen Lebensabschnitten. Es sind Spiegelbilder einer Seele, die sich permanent hinterfragte. Arbeiterbildnisse erzählen vom sozialen und gesellschaftlichen Engagement der Kollwitz an der Zeitenwende zum 20. Jahrhundert. Aber auch die liebende Mutter tritt hervor, besonders in den ergreifenden Mutter-Kind-Gruppen. Begleitend zur Ausstellung, die bis zum 3. Februar 2016 zu sehen ist, erhalten Besucher bei öffentlichen Führungen (So. und Fr. 15 Uhr, Do. 17 Uhr) einen umfassenden Einblick in das Werk der Künstlerin, in ihre Biografie und die historischen Hintergründe. Jede dieser Führungen setzt einen anderen Schwerpunkt. So stehen die am Donnerstag, 10. Dezember, 17 Uhr, und M Sonntag, 13. Dezember, 15 Uhr, im Zeichen von "Lithografie, Radierung und Holzschnitt".

". . . .ich will wahr sein, echt und ungefärbt" Käthe Kollwitz in allen Facetten ihres Schaffens, bis 3. Februar 2016, Käthe Kollwitz Museum Köln, Neumarkt 18-24, Tel. 0221 2272899. Mehr Infos unter: www.kollwitz.de

Quelle: RP
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