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Köln
Eine schillernde Künstlerin, ihr Leben und ihre Arbeiten

Köln. Ab Samstag stellt das Museum Ludwig die legendäre Joan Mitchell (1925-1992) in einer Retrospektive vor. Von Susanne Schramm

Riesige Ölgemälde in leuchtenden Farben und dynamischer Pinselführung finden sich neben Fotografien, die ein kleines Mädchen auf einer Schaukel zeigen, eine kunstfertige Eisläuferin oder eine elegante junge Frau mit Perlenkette. Im Mittelpunkt von "Joan Mitchell. Retrospective. Her Live and Paintings" stehen eine schillernde Künstlerin, ihr Leben und ihre Arbeiten. Mit dieser Überblicksschau stellt das Museum Ludwig ab Samstag, 14. November, die legendäre Joan Mitchell (1925-1992) vor. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ihrer Malerei, angefangen mit frühen Arbeiten aus den 1950er-Jahren bis hin zum Spätwerk. Zu sehen sind rund 30 dieser Bilder, die nicht nur meist sehr großformatig sind, sondern manchmal auch aus mehreren Teilen bestehen. Ergänzt wird das auf faszinierende Weise durch Archivmaterial der Joan Mitchell Foundation, das bisher der Öffentlichkeit verborgen blieb. Dazu gehören, neben Fotografien, auch Filme, Briefe, Einladungskarten oder Poster. Mitchell war mit zahlreichen anderen Künstlern, darunter Samuel Beckett, eng befreundet. 1952 in Chicago geboren, lebte sie bis zu ihrer Übersiedlung nach Frankreich in den 1950er-Jahren meist in New York. Zunehmend gewann die Kunst Europas für Mitchell an Bedeutung, bereits 1959 nahm sie an der "documenta II" in Kassel teil. Die Ausstellung vereint Arbeiten aus Museen wie dem Museum of Modern Art in New York oder dem Centre Pompidou in Paris mit Werken aus Privatsammlungen, die bisher noch nie oder selten gezeigt wurden.

"Joan Mitchell" Samstag, 14. November, bis Sonntag, 21. Februar, Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, Tel. 0221 22126165. www.museum-ludwig.de

Quelle: RP
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