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Ausstellung
Erinnerung an Erich Sander

Köln. Der Kölner Fotograf August Sander und seine Arbeiten sind weltbekannt. Wenig Beachtung fand bisher das Schicksal seines ältesten Sohnes Erich.

Er saß fast zehn Jahre im Zuchthaus Siegburg, verurteilt 1935 wegen "Vorbereitung zum Hochverrat". 1944 starb er in der Haft. Während seiner Zeit im Gefängnis fotografierte er heimlich den Haftalltag. Im NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23 bis 25, erinnert die Ausstellung "August Sanders unbeugsamer Sohn. Erich Sander als Häftling und Gefängnisfotograf im Zuchthaus Siegburg 1935 - 1944" an den Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten. (mos)

Quelle: RP
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