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Notfalltraining
Explosion bei spektakulärer Übung am Flughafen Köln-Bonn

Notfallübung am Flughafen Köln-Bonn
Notfallübung am Flughafen Köln-Bonn FOTO: Thomas Kraus
Köln. Der Flughafen Köln-Bonn hat am Samstag für den Ernstfall geprobt: In einer Frachthalle wurde eine Explosion simuliert. Flughafenfeuerwehr und Krisenstab übten die nötigen Handlungsabläufe.

Es war ein dramatisches Szenario, das sich der Flughafen Köln-Bonn für seine Notfallübung ausgedacht hatte: Gegen 10 Uhr am Samstagmorgen gibt es in einer öffentlich zugänglichen Frachthalle eine Explosion. 35 Menschen befinden sich zu dem Zeitpunkt in dem Gebäude, das innerhalb kurzer Zeit zu brennen beginnt. Mehrere Personen werden unterschiedlich schwer verletzt oder gar getötet.

Mit diesen Vorgaben haben die Werksfeuerwehr des Flughafens und der Krisenstab den Ernstfall geübt. Insgesamt nahmen 250 Personen an der Übung teil, darunter Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln, der Flughafenfeuerwehr, der Fliegerhorst-Feuerwehr der Bundeswehr sowie der Landespolizei. Mit dabei waren außerdem 70 Komparsen, die Verletzte, Angehörige und auch Schaulustige darstellten.

"Durch das Notfalltraining soll die Kooperation interner und externer Einsatzkräfte geprobt werden", teilte der Flughafen mit. So werde sichergestellt, dass das Notfall-Management funktioniert. Verkehrsflughäfen sind verpflichtet, alle zwei Jahre eine umfangreiche Notfallübung durchzuführen.

Die Abläufe der Übung werden jetzt ausgewertet. Der Flugbetrieb fand während der Übung ohne Beeinträchtigungen statt.

 
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