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Flughafen Köln/Bonn
Warnung vor radioaktiver Strahlung erweist sich als Fehlalarm

Flughafen Köln/Bonn: Radioaktive Strahlung erweist sich als Fehlalarm
Ein Paket mit mineralischen Steinen löste einen Großeinsatz am Flughafen Köln/Bonn aus. FOTO: dpa, obe pil tba
Köln. Am Flughafen Köln/Bonn ist am Donnerstagmorgen Strahlenalarm ausgelöst worden. Drei Männer mussten vorsorglich ins Krankenhaus. Der Fehlalarm wurde durch ein Paket ausgelöst – mit harmlosem Inhalt, wie sich später herausstellte. Von Jessica Kuschnik

In der Halle eines Paketdienstleisters am Flughafen Köln/Bonn ist am Donnerstagmorgen ein Paket sichergestellt worden, von dem eine leichte radioaktive Strahlung ausgehen sollte. Das bestätigte ein Sprecher des Flughafens. "Wie sich später herausstellte, waren in dem Paket jedoch lediglich mineralische Steine." 

Trotzdem wurde Strahlenalarm ausgelöst, die Landespolizei nahm die Untersuchungen auf, drei Männer, die Kontakt mit dem Paket hatten, wurden sicherheitshalber in Krankenhäuser in Troisdorf und Leverkusen gebracht. Sie konnten inzwischen wieder entlassen werden. 50 Feuerwehrleute rückten in das Krankenhaus in Troisdorf aus, wo zwei der Männer hingefahren waren, um mögliche Strahlenwerte zu messen. Nach Leverkusen wurden zehn Feuerwehrleute geschickt. In beiden Fällen wurden keine erhöhten radioaktiven Werte festgestellt.

"Wir haben keinerlei Hinweise darauf, dass es tatsächlich eine radioaktive Strahlung gegeben hat", sagte eine Sprecherin der Landespolizei. "Die Männer hatten keinerlei Symptome. Trotzdem gibt es in einem solchen Verdachtsfall eine Maßnahmenliste, die ergriffen wird", sagte die Sprecherin weiter. Alle Beteiligten hätten sich demnach richtig verhalten – auch wenn sich der Alarm als Fehlalarm herausgestellt habe. 

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