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Nach Angriff auf Henriette Reker
Laschet: Vollkommene Sicherheit gibt es nicht

Henriette Reker: Armin Laschet: Vollkommene Sicherheit gibt es nicht
Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet beantwortet Fragen. FOTO: dpa, obe htf
Köln. Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet spricht mit unserer Redaktion über die Attacke auf die Kölner OB-Spitzenkandidatin Henriette Reker und die OB-Wahl in Köln.

Herr Laschet, muss die Wahl am Sonntag unbedingt stattfinden?

Laschet Ja. Gerade jetzt muss die Stadt zeigen, dass sie sich von verrückten und möglicherweise politischen Extremisten nicht beeindrucken lässt. Das Wahlrecht sieht im übrigen auch nicht vor, dass eine Wahl in dieser Situation verschoben werden darf.

Sie stehen selbst als Wahlkämpfer oft auf der Straße. Haben Sie jetzt Angst?

Laschet Ja, da hat man jetzt schon ein mulmiges Gefühl. Vor allem, wenn man in diesem Wahlkampf auch oft neben Henriette Reker gestanden hat. Aber da müssen wir Politiker jetzt durch. Wir stehen zu unseren Überzeugungen, auch, wenn solche feigen Anschläge auf Politiker offenbar immer wieder vorkommen.

Muss die Polizei Wahlkampfveranstaltungen besser schützen?

Laschet Nein, das geht nicht. Das sind ja Veranstaltungen, bei denen wir bewusst den Kontakt mit Jedermann suchen. Da kann man nicht alle Bürgerinnen und Bürger vorher durchsuchen. Es ist unmöglich, bei öffentlichen Wahlkampfveranstaltungen vollkommene Sicherheit herzustellen.

Thomas Reisener stellte die Fragen.

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