| 09.26 Uhr

Rehabilitation nach Messerattacke
Kölner Oberbürgermeisterin Reker hat die Klinik verlassen

Fotos: Henriette Reker – OB in Köln und Attentats-Opfer
Fotos: Henriette Reker – OB in Köln und Attentats-Opfer FOTO: dpa, obe jhe
Köln. Kölns neue Oberbürgermeisterin Henriette Reker befindet sich zwei Wochen nach der Messerattacke auf sie in der Rehabilitation. Die 58-Jährige habe die Universitätsklinik vor einigen Tagen verlassen, sagte der Kölner CDU-Vorsitzende Bernd Petelkau.

Die parteilose Politikerin war einen Tag vor der OB-Wahl an einem Wahlkampfstand niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Sie wurde mit 52,7 Prozent der Stimmen zur Rathauschefin gewählt.

Wann sie ihr Amt antreten kann, ist noch unklar. In der Reha werde sich Reker "in den nächsten Wochen weiter erholen", sagte Petelkau. "Sie braucht jetzt die volle Erholung und Zeit."

OB-Kandidatin Reker in Köln bei Messerangriff verletzt FOTO: ANC-NEWS

Der festgenommene Angreifer hatte nach Erkenntnissen der Ermittler aus fremdenfeindlichen Motiven gehandelt. Reker war als Sozialdezernentin unter anderem für die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen in Köln zuständig. Dem 44-Jährigen werden versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Liebe Leserinnen und Leser,
Ihre Meinung zu RP Online ist uns wichtig. Anders als sonst bei uns üblich gibt es allerdings an dieser Stelle keine Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen. Zu unserer Berichterstattung über die Flüchtlingskrise haben wir zuletzt derart viele beleidigende und zum Teil aggressive Einsendungen bekommen, dass eine konstruktive Diskussion kaum noch möglich ist. Wir haben die Kommentar-Funktion bei diesen Themen daher vorübergehend abgeschaltet. Selbstverständlich können Sie uns trotzdem Ihre Meinung sagen – per Facebook oder per E-Mail.

Entsetzen in Köln nach Attentat auf Reker FOTO: dpa, fg htf
(dpa/rl)
 
Diskussion
Das Kommentarforum zu diesem Artikel ist geschlossen.