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Wiederholt Abstürze
Hobby-Drohnenpiloten riskieren Schäden am Kölner Dom

Hobby-Drohnenpiloten riskieren Schäden am Kölner Dom
Der Kölner Dom. FOTO: dpa, obe cul idt
Köln. Der Kölner Dom gehört zu den bekanntesten Bauwerken der Welt. Immer wieder wollen Touristen mit Drohnen aus der Luft Aufnahmen von der beeindruckenden Kirche machen. Damit riskieren sie nicht nur Schäden an der Kathedrale, sondern gefährden auch Passanten.

Touristen riskieren mit unerlaubten Drohnenflügen über dem Kölner Dom immer wieder Schäden an der jahrhundertealten Kathedrale. "In den letzten Jahren ist das Problem eindeutig größer geworden. Es hat schon wiederholt Drohnenabstürze am Kölner Dom gegeben", sagte der Sprecher der Dombauhütte, Matthias Deml. Allerdings sei es bislang erst in einem Fall zu geringfügigen Schäden an der Fassade gekommen.

"Besonders schwerwiegend wäre es natürlich, wenn sich durch den Unfall Gestein vom Dom löst und dabei Passanten verletzt", warnte Deml. Dazu sei es bislang glücklicherweise nicht gekommen. Bei jedem unerlaubten Drohnenflug werde jedoch unmittelbar Strafanzeige erstattet. Die Anzahl der dokumentieren Fälle liegt demnach im einstelligen Bereich.

Genehmigungen für Drohnenflüge am Dom werden nach Angaben der Dombauhütte nur noch in sehr seltenen Fällen ausgestellt. Im gesamten öffentlichen Raum der Stadt Köln ist der Betrieb von Drohnen verboten und nur mit einer Sondergenehmigung möglich.

(das/lnw)
 
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