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Köln
Kafka, Kleist, Puccini und eine Uraufführung mit Musik

Köln. Vier Neuinszenierungen auf den Bühnen der Kölner Theater und in der Oper im Staatenhaus diese Woche. Von Susanne Schramm

Auch wer nicht gerade ein intimer Kenner der Werke von Franz Kafka ist, hat schon einmal etwas von seinem fragmentarischen Roman "Der Prozess" gehört. In der Orangerie (Theater im Volksgarten, Volksgartenstraße 25, Südstadt, Tel. 0221 9522709) hat die düstere Parabel auf institutionelle Gewalt und ihre Willkür am Donnerstag, 19. November, 20 Uhr, Premiere. Regisseur der Inszenierung von "neuesschauspielkoeln" ist Jürgen Clemens. Infos: www.orangerie-theater.de Gleichfalls mit einem Klassiker, und gleichfalls am Donnerstag, 19. November, geht das Theater am Sachsenring (TAS, Sachsenring 3, Südstadt, Tel. 0221 315015) in dieser Woche ins Rennen. Der Vorhang für Heinrich von Kleists "Prinz Friedrich von Homburg" (Foto) hebt sich um 20 Uhr. Regie: Joe Knipp. www.theater-am-sachsenring.de "Geh hin, ich weiß nicht wohin - bring das, ich weiß nicht was", diesen rätselhaften Titel trägt die Uraufführung der Theatertruppe "subbotnik", die ab Freitag, 20. November, 20 Uhr, auf dem Programm des Schauspiels Köln (Carlswerk, Depot 2, Schanzenstraße 6-22, Mülheim, Tel. 022122128400) steht. Der Musiktheaterabend basiert auf einem russischen Märchen, in dem sich der Held auf Wanderschaft begibt. www.schauspiel.koeln Lange Jahre war Michael Hampe Intendant der Oper Köln. Ein Wiedersehen mit ihm verheißt das Haus (Oper im Staatenhaus, Rheinparkweg, Deutz, Tel. 0221 22128400) am Sonntag, 22. November, 18 Uhr, mit seiner Regiearbeit von Giacomo Puccinis "La Bohème". Erstmals an der Oper Köln dirigiert Francesco Angelico, die Mimi übernimmt Sopranistin Jacqueline Wagner. www.operkoeln

Quelle: RP
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