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"Allgemeines Besäufnis"
Kölner Karnevalspräsident sauer über Reker-Vorwurf

Karneval in Köln 2018: Christoph Kuckelkorn weist Sauf-Vorwurf zurück
Christoph Kuckelkorn (Archivbild). FOTO: Oliver Berg/dpa
Köln. Der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval hat den Vorwurf zurückgewiesen, der Karneval habe sich in letzter Zeit zum Negativen verändert. Christoph Kuckelkorn widersprach damit einer Aussage von Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Diese Kritik habe ihn "extrem geärgert", sagte Kuckelkorn zum Auftakt des Straßenkarnevals. "Es ist geradezu billig, ständig so zu tun, als wäre der Karneval schlecht", sagte der Ober-Jeck. Karneval stehe auch für soziales Engagement, für Integration, für kleine Feiern in Pfarreien und Schulen, für strahlende Kinderaugen. "Der Karneval ist gut für Köln und die Menschen", betonte Kuckelkorn.

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hatte zuvor in einem Interview gesagt: "Der Karneval ist in den letzten Jahren - oder eher Jahrzehnten - zu etwas geworden, das eher einem allgemeinen Besäufnis entspricht, als dem, was unsere Karnevalskultur ausmacht."

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(lsa/lnw)
 
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