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Elfter im Elften
Alles zum Karnevalsauftakt in Köln

Köln feiert Karnevalsstart am 11.11. 2017
Köln feiert Karnevalsstart am 11.11. 2017 FOTO: dpa, ve lof
Köln. Zehntausende werden am Samstag den Karnevalsstart feiern. In Köln will die Polizei mit massiver Präsenz für Sicherheit sorgen. Außerdem wird es Lkw-Sperren in der Innenstadt geben. Von Claudia Hauser
  • Kameras auf dem Alter Markt und dem Heumarkt

Am Samstag treten zwischen 9 und 20 Uhr mehr als 30 Bands und Musiker in der Kölner Altstadt auf. Um 11.11. stellt Oberbürgermeisterin Henriette Reker das neue Dreigestirn vor. Mit Hilfe von Kameras wird überwacht, wann der Heumarkt und der Alter Markt so voll sind, dass die Zugänge geschlossen werden müssen. Um größere Staus möglichst zu vermeiden, wurden die Zugänge zum Heumarkt und zum Alter Markt in die Randbereiche verlegt, außerdem setzt der Veranstalter, die Willi-Ostermann-Gesellschaft, insgesamt eigene 140 Security-Mitarbeiter ein. 

  • 1000 Polizisten zusätzlich und neue Anlaufstelle

In Köln und Leverkusen werden am Samstag 1000 Polizeibeamte mehr eingesetzt.  Die neue "Anlaufstelle Dom" von Polizei und Stadt am Roncalliplatz ist 14 bis 22 Uhr geöffnet. In der Räumen der ehemaligen Buchhandlung "Kösel" sind Polizisten und Mitarbeiter des Ordnungsamtes ansprechbar, wenn es Probleme gibt. Die Anlaufstelle wird das Sicherheitsmobil ersetzen, das seit Anfang 2016 vor dem Hauptbahnhof stand. 

  • Jecken sollen auf Spielzeugwaffen verzichten

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob kündigte an: "Gegen Menschen, die bei den Feierlichkeiten und Veranstaltungen durch aggressives Verhalten auffallen, werden wir konsequent einschreiten. Dazu zählen neben körperlichen Angriffen auch Beleidigungen und Pöbeleien." Die Polizei bittet alle Jecken, bei der Kostümierung auf Gegenstände zu verzichten, die den Anschein erwecken, es könnte sich um eine echte Waffe handeln.

  • Lastwagen dürfen nicht in die Innenstadt 

Während der Sessionseröffnung gilt in der Kölner Innenstadt wie schon am Rosenmontag ein Fahrverbot für Lastwagen. Die Stadt teilte mit, dass das nach den Terroranschlägen von Berlin und Nizza eine Konsequenz sei, um die Sicherheit der Feiernden zu erhöhen. Das Verbot gilt für Lkw mit einem Gewicht ab 7,5 Tonnen. 

  • Innerhalb dieses Bereichs dürfen keine Lkw fahren

Das Lkw-Fahrverbot erfasst am Samstag bis Mitternacht den Bereich innerhalb folgender Straßen: Schönhauser Straße – Verlängerung Marktstraße – Verlängerung Bischofsweg – Am Vorgebirgstor – Verlängerung Pohligstraße – Verlängerung Weißhausstraße – Verlängerung Universitätsstraße – Verlängerung Innere Kanalstraße – Verlängerung Auffahrt Zoobrücke – einschließlich Rheinuferstraße.

Die Einfahrt in den Bereich ist über die Deutzer Brücke und Severinsbrücke nicht möglich. Die aufgeführten Straßen selbst sind bis auf die Rheinuferstraße von dem Fahrverbot nicht erfasst. Die Zufahrt zum Großmarkt bleibt frei.

Wer eine Ausnahmegenehmigung braucht, kann diese unter Telefon 0221/26335 beantragen. 

  • Bürgertelefon 

Zur Beantwortung von Fragen rund um die Sessionseröffnung in Köln und Leverkusen hat die Polizei ein Bürgertelefon eingerichtet: Es ist unter 0221 229-7777 erreichbar und am Freitag und Samstag zwischen 8 und 18 Uhr besetzt. 

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