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Karneval in Köln
Party mit mehr Sicherheit am Elften im Elften

Köln: Tausende Jecken feiern am 11.11. 15 auf dem Heumarkt
Köln: Tausende Jecken feiern am 11.11. 15 auf dem Heumarkt FOTO: dpa, mjh pzi
Köln. Zum Sessionsauftakt dürfen auf dem Alter Markt und dem Heumarkt keine Rucksäcke und Taschen mitgebracht werden. An der Bühne gibt es zwei große Videoleinwände. Von Stephan Eppinger

Am 11. November wird in der Kölner Altstadt der Sessionsauftakt wieder groß von den Jecken gefeiert. Von 9 bis 19 Uhr gibt es ein Nonstop-Programm mit 30 Bands und zwei Solisten. Überarbeitet und optimiert wurde von der veranstaltenden Willi-Ostermann-Gesellschaft in Kooperation mit der Polizei, Ordnungsamt und der Feuerwehr das Sicherheitskonzept für die große Freiluftparty im Herzen Kölns.

Auf Plakaten werden die Besucher darauf hingewiesen, dass nun auch beim Elften im Elfen auf dem Heumarkt und dem Alter Markt größere Taschen und Rucksäcke aus Sicherheitsgründen nicht mehr mitgebracht werden dürfen. Verboten bleiben wie bereits schon in den Vorjahren Gläser und Flaschen sowie Tische, Stühle und Bollerwagen. Vor Ort im Einsatz sind laut dem Veranstalter 180 Sicherheitskräfte und reichlich Sanitäter. Dabei ist die Zahl der Vorfälle auch durch das Glasverbot in den vergangenen Jahren eher rückläufig.

Für ein angenehmeres Feiern soll auch die neue Gestaltung des Heumarktes sorgen. Dieser wird auf der gesamten Fläche mit roten und weißen Luftballons dekoriert und aufgehübscht. An beiden Seiten der großen Bühne, die wieder im Bereich des Reiterdenkmals aufgebaut wird, finden moderne Videowände ihren Platz. Diese sollen auch in den hinteren Reihen bei den Jecken für eine bessere Sicht auf das Geschehen sorgen.

Auf die Kritik von einigen der auftretenden Künstler ist man bei der Willi-Ostermann-Gesellschaft eingegangen. So sind die Anfahrtswege über die Deutzer Brücke und den Tunnel unter dem Maritim für die Allgemeinheit voll gesperrt und so leichter passierbar. Im Backstage-Bereich wird es für die Bands und Solisten wieder ein eigenes Künstlerzelt geben, wo diese auf ihren Auftritt warten können. Die Musiker werden auch weiterhin ohne Gage auftreten. Sie erhalten aber eine Kostenpauschale, mit der sie ihre Technikcrew bezahlen können.

Dem Programm in der Altstadt weiter fern bleiben die Bläck Fööss als einzige der kölschen Topbands. Sie bevorzugen den Auftritt bei der KG Die Große von 1823 am Tanzbrunnen. Dort wird parallel zum Heumarkt ab 10 Uhr groß gefeiert. In diesem Jahr werden mehr Tore am Eingang geöffnet, um lange Warteschlangen zu vermeiden. An der Tageskasse kosten die Tickets 17 Euro.

Am Heumarkt wird auch weiterhin bei freiem Eintritt zwölf Stunden gefeiert. Den Auftakt bestreiten noch früh um 9 Uhr die Domhätzjer, zum Abschluss tritt um 19 Uhr die Coverband For Example auf. Der Höhepunkt der XXL-Sause ist pünktlich um 11.11 Uhr der Countdown mit Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach und Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Neben dem großen Dreigestirn wird passend zum Motto der neuen Session "Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck" auch das Kinderdreigestirn dem jecken Publikum in der Altstadt vorgestellt.

Weitere Highlights im Bühnenprogramm, das wieder vom WDR übertragen wird, sind die Auftritte von Querbeat (10.35 Uhr), Kuhl un de Gäng (10.50 Uhr), Räuber (11.10 Uhr), Paveier (12 Uhr), Cat Ballou (12.20 Uhr), Domstürmer (12.52 Uhr), Bernd Stelter (13.40 Uhr), Höhner (14 Uhr), Brings (14.30 Uhr) und von Kasalla (15.45 Uhr).

 

Quelle: RP
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