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Fußball, Eishockey, Demonstrationen
Köln - am Sonntag droht ein Verkehrschaos

Diese Sehenswürdigkeiten gibt es in Köln
Diese Sehenswürdigkeiten gibt es in Köln FOTO: RPO
Köln. Demonstrationen, Fußballderbyund verkaufsoffener Sonntag - in Köln ist am Wochenende eine Menge los. Verkehrsbehinderungen bleiben da nicht aus. Wo man sich auf was in der Domstadt einstellen muss, haben wir hier zusammengefasst.

Für Sonntag sind in der Kölner Innenstadt zwei Demonstrationen angemeldet. Zusätzlich findet im Rhein-Energie-Stadion das Fußballderby zwischen dem 1. FC Köln und Bayer 04 Leverkusen statt.  Am zusätzlich stattfindenden verkaufsoffenen Sonntag ist daher im Bereich der Innenstadt mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

  • Unter dem Motto "Friedensmarsch für die Türkei" ist in der Zeit zwischen 16 und 19 Uhr ein Aufzug angemeldet. Der Veranstalter rechnet mit etwa 5000 Teilnehmern. Die Versammlung wird in Abstimmung mit der Polizei folgenden Aufzugsweg nehmen: Ebertplatz - Turiner Straße - Marzellenstraße - Unter Fettenhennen - Wallrafplatz - Am Hof - Roncalliplatz - Domplatte. 

  • Gegendemonstranten haben ab 15 Uhr eine Standkundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz angemeldet. Zu der Versammlung mit dem Thema "Türkischer Staatsterror gegen kurdische Bevölkerung" erwartet der Veranstalter circa 500 Teilnehmer. 

  • Gegen 15 Uhr werden nach bisherigen Erkenntnissen 1500 bis 2000 Fußballanhänger aus Leverkusen am Kölner Hauptbahnhof eintreffen. Die Leverkusener sollen sich, so die Planung der Polizei, zunächst auf dem Breslauer Platz sammeln. Begleitet durch Polizisten werden sie wie gewohnt folgenden Fußweg zum Neumarkt nehmen: Breslauer Platz - Maximinenstraße - Eigelstein - Marzellenstraße - An den Dominikanern - Unter Sachsenhausen - Gereonstraße - Mohrenstraße - Auf dem Berlich - Richmodstraße.

  • Mit Sonderbahnen werden die Fußballfans von dort aus zum Stadion gebracht. Die Rückreise der Leverkusener ist zwischen 19.30 und 21 Uhr über den Bahnhof Köln Messe/Deutz vorgesehen

Kölner sonnen sich auf neuer Freitreppe am Rhein FOTO: dpa, obe kde

Die Polizei Köln versucht, Beeinträchtigungen für die Bevölkerung  auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Bereiche der oben genannten Wegstrecken weiträumig zu umfahren oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Die Polizei empfiehlt auswärtigen Gästen, ausgeschilderte P&R-Parkplätze zu nutzen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt zu fahren.

So wirkt der Kölner Dom bei Nacht FOTO: dpa, obe htf

Am Einsatztag hat die Polizei in der Zeit zwischen 9 und 21 Uhr unter der Rufnummer 0221-229-7777 ein Bürgertelefon eingerichtet.

Falls Sie sich der Domstadt am Wochenende nun lieber fernhalten, können Sie sich zur Entschädigung an  unserem Köln-Quiz versuchen.

(csr)
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