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Köln
Blindgänger im Mülheimer Hafen entschärft

Köln. Bei Auskiesungsarbeiten nördlich der Mülheimer Brücke ist am Dienstagvormittag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Weil der Zünder des Blindgängers beschädigt war, wurde die Bombe zur Entschärfung in den Mülheimer Hafen gebracht.

Der Aufschlagzünder wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst durch Herausdrehen deaktiviert. Um 15.30 Uhr war die Entschärfung abgeschlossen. Die Bombe werde nun abtransportiert und von einem Fachbetrieb zerlegt und entsorgt, teilte die Stadt Köln mit.

Für die Entschärfung wurde ein Evakuierungsradius von bis zu 200 Metern festgelegt. Betroffen waren nach Angaben der Stadt unmittelbar angrenzende Fußgängerüberwege auf der Landzunge des Hafens und mehrere angrenzende Gewerbebetriebe.

Unmittelbar am Hafenbecken mussten einige wenige Anwohner und ein Wohnschiff evakuiert werden. Aus dem Hafen mussten außerdem drei Tankschiffe verlegt werden. Die Hafenstraße wurde zwischen Katzenbuckel und Auenweg kurzzeitig gesperrt.

Der Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt Köln war mit 51 Kräften, die Polizei mit acht und die Feuerwehr mit einem Mitarbeiter im Einsatz. 19 Anwohner mussten kurzfristig ihre Wohnungen verlassen, mehrere Personen mussten ein Schiff im Hafenbecken verlassen.

(sef)
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