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Köln
CDU-Experte vermutet NSU-Helfer bei Anschlag auf Keupstraße

Köln: Nagelbombenanschlag lässt Keupstraße nicht los
Köln: Nagelbombenanschlag lässt Keupstraße nicht los FOTO: dpa, obe htf
Köln. Nach Einschätzung des CDU-Innenexperten Clemens Binninger hatte die rechtsextreme Terrorgruppe NSU bei ihrem blutigen Anschlag in Köln 2004 vermutlich Helfer. 

Es falle ihm schwer zu glauben, dass das Trio seine Taten begangen habe, "ohne Unterstützer zu haben", sagte der ehemalige Obmann der Unionsfraktion im Bundestagsuntersuchungsausschuss zur NSU-Mordserie dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Es sei "kaum vorstellbar", dass die Attentäter mit der Bombe, die in der Kölner Keupstraße explodierte, "quer durch die Republik" gefahren seien. "Die muss man vor Ort zusammenbauen."

Binninger forderte dem Bericht zufolge den Düsseldorfer Ausschuss auf, den Fehlern der Polizei nach dem Anschlag in der Keupstraße nachzugehen. "Die NRW-Polizei hätte den NSU vielleicht stoppen können. Drei Jahre vor dem Ende der Mordserie", sagte er. Bei dem Anschlag im Kölner Stadtteil Mülheim im Jahr 2004 waren mehr als 20 Menschen durch eine mit Nägeln gefüllte Bombe verletzt worden.

(lnw)
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