| 19.33 Uhr

Kundgebungen in Köln beendet
Bis zu 40.000 Menschen demonstrieren für Erdogan

Pro-Erdogan-Demonstration in Köln
Pro-Erdogan-Demonstration in Köln FOTO: Young David
Liveblog | Köln. Rund 30.000 Menschen waren zur Pro-Erdogan-Demonstration erwartet worden, bis zu 40.000 sind nach Schätzungen wohl gekommen. Es gab vier Gegenkundgebungen. Die Versammlung von Pro NRW wurde aufgelöst. Die Polizei spricht von einem gelungenen Einsatz. 2700 Beamte waren im Einsatz.

  • Infos und eine Karte zu den Demonstrationen gibt es hier. 
  • Pro-Erdogan-Demo an der Deutzer Werft beendet
  • Pro-NRW-Demo durfte nicht durch Stadt ziehen
  • Schwankende Angaben zur Teilnehmerzahl, Schätzungen gehen von bis zu 40.000 Erdogan-Anhängern aus
  • Polizei: Keine nennenswerten Vorkommnisse bekannt
  • 7/31/16 6:25 PM
    Als wäre nichts gewesen: Die Aufräumarbeiten auf der Deutzer Rheinseite sind so gut wie beendet. Mit diesem Bild verabschiede auch ich mich.
  • 7/31/16 6:25 PM
    Damit beenden wir an dieser Stelle unser Liveblog. Sollten sich trotz der ruhigen Lage neue Entwicklungen ergeben, informieren wir Sie natürlich an dieser Stelle. Danke fürs Mitlesen!
  • 7/31/16 5:56 PM
    Direkte Eindrücke von den Demos hat unsere Reporterin Sarah Biere übrigens auch auf Snapchat festgehalten. Um RP ONLINE auf Snapchat zu folgen, können Sie einfach den Code scannen (einmal anklicken zum Vergrößern) oder auf diesen Link klicken. Wie die App funktioniert, erfahren Sie hier.
  • 7/31/16 5:50 PM
    "Einige Polizeikräfte werden bereits abgezogen. Insgesamt wird die Polizei aber noch bis etwa 22 Uhr in der Stadt Präsenz zeigen", bestätigt Polizeipräsident Jürgen Mathies. Besonders an bekannten Krisenpunkten wie etwa im Bereich der Kolpstraße würde die Polizei weiter verstärkt im Einsatz bleiben.
  • 7/31/16 5:42 PM
    "Wir gehen bislang von etwa 30.000 bis 40.000 Teilnehmern bei der Pro-Erdogan-Demo aus", sagt Jürgen Mathies, Polizeipräsident der Stadt Köln.
  • 7/31/16 5:40 PM
    "Der gesamte Einsatz ist positiv verlaufen. Nur die Versammlung der Rechten musste aufgelöst werden. Viele Teilnehmer waren stark alkoholisiert. Alle anderen Gegendemonstranten sind ohne Zwischenfälle verlaufen", sagt Polizeipräsident Jürgen Mathies.
  • 7/31/16 5:38 PM
    Der Einsatzleiter der Polizei spricht von einem gelungenen Einsatz. Es seien keine nennenswerten Vorkommnisse bekannt.
  • 7/31/16 5:36 PM
    "Für eine abschließende Bilanz ist es noch zu früh. Besonders die Versammlung der Türken hat uns im Vorfeld Sorgen bereitet. Uns war vor allen Dingen das Verbot von Live-Übertragungen wichtig. Nur ein Mal wurden von der Versammlung Bilder live aus der Türkei übermittelt. Das haben wir sofort unterbunden", sagt Polizeipräsident Jürgen Mathies.
  • 7/31/16 5:31 PM
    Neue Schätzungen, die auch unserer Redaktion vorliegen, gehen jetzt von bis zu 40.000 Erdogan-Anhängern aus, die in Deutz demonstriert haben. In diesen Minuten will die Kölner Polizei weitere Details in einer Pressekonferenz vorstellen.
  • 7/31/16 5:22 PM
    NRW-Innenminister Ralf Jäger hat sich bei allen Polizistinnen und Polizisten, die in Köln im Einsatz waren, bedankt. "Das war ein brisanter und komplexer Einsatz für die Polizei. Die Situation war bisweilen emotional und hitzig, die Einsatzkräfte haben aber mit großer Umsicht und Professionalität gehandelt", sagte Jäger laut Mitteilung seines Ministeriums.
  • 7/31/16 5:20 PM
    Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat allen türkischstämmigen Bürgern in Deutschland für ihre moralische Unterstützung bei der Vereitelung des Staatsstreichs am 15. Juli gedankt. In einer Grußbotschaft, die in Köln aus den Reihen der Organisatoren verlesen wurde, erinnerte Erdogan daran, dass in der Putschnacht auch in Deutschland viele Menschen auf die Straße gegangen seien. Die Kölner Demonstration zeige, dass das Band zwischen der Türkei und den in Deutschland lebenden Türkischstämmigen immer noch sehr eng sei. Daran werde sich auch niemals etwas ändern. "Heute ist die Türkei stärker als sie je vor dem 15. Juli gewesen ist", sagte Erdogan. (dpa)


  • 7/31/16 5:11 PM
    Im Polizeipräsidium wird sich Polizeipräsident Jürgen Mathies gleich zur Lage in Köln äußern.
  • 7/31/16 4:56 PM
    Die Linken-Vorsitzende Katja Kipping hat die Teilnehmer der Pro-Erdogan-Kundgebung in Köln kritisiert. Zur Demokratie gehöre das Demonstrationsrecht, insofern hätten die Menschen das Recht zu demonstrieren, sagte Kipping am Sonntag im ARD-Sommerinterview des "Berichts aus Berlin". "Aber zur Demokratie gehört eben auch das Recht, dass man all diejenigen, die gerade für Erdogan auf die Straße gehen, kritisiert. Und ich will ganz klar sagen: Wer für Erdogan auf die Straße geht, der unterstützt jemanden, der Terror gegenüber Andersdenkenden wirklich praktiziert, andere Menschen einschüchtert - in der Wissenschaft, von den Medien und so weiter." (lnw)
  • 7/31/16 4:43 PM
    Um 19.30 Uhr will die Kölner Polizei in einer Pressekonferenz über den Verlauf des Großdemo-Tages informieren.
  • 7/31/16 4:37 PM
    Die Teilnehmer der Pro-Erdogan-Veranstaltung sind nun auf dem Weg nach Hause. Es könnte voller werden auf den Straßen und in den Bussen und Bahnen.
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