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Rettung in Kölner Tierheim
Babykatze "Mino" überlebt brutale Klebstoff-Attacke

Köln: Kleine Katze "Mino" mit Klebstoff übergossen
Mit viel Öl konnten die Mitarbeiter des Tierheims den Kleber zum größten Teil entfernen. FOTO: Tierheim Köln Zollstock
Köln. Fast wäre die kleine Katze "Mino" aus Köln am Wochenende gestorben. Unbekannte haben das Tier mit Klebstoff übergossen und seine Pfoten am Gesicht festgeklebt. Am Montag geht es dem vier Wochen alten Kätzchen schon besser. Von Sabine Kricke

Am Samstag wurde das vier Wochen alte Kätzchen ins Tierheim Köln-Zollstock gebracht. Passanten hatten die kleine Katze an der Boltensternstrasse gefunden. Unbekannte hatten das junge Tier zuvor komplett mit Klebstoff übergossen. Das ganze Wochenende kämpfte das Team des Tierheims um das Überleben von "Mino".

Das komplette Fell der kleinen Katze war mit starkem Kleber vollgeschmiert. Die Pfötchen hatte man Mino ans Gesicht geklebt. Ein Tierarzt leitete gleich am Samstag eine Narkose ein, um die Pfoten vom Gesicht der kleinen Katze zu lösen. Der Versuch, das Fell zu scheren, scheiterte, da es bereits mit der Haut verklebt war.

"Mit viel warmen Öl und Öltüchern und Babyshampoo haben wir weiteren Klebstoff ablösen können", teilte das Tierheim am Samstag auf seiner Facebook-Seite mit. "Wir hoffen, dass er den Kampf nicht verliert", heißt es weiter. Ganz konnte man den kleinen Kater noch nicht von der klebrigen Masse befreien. Doch das Wochenende hat das vier Wochen alte Tier nun überstanden: "Heute geht es ihr schon viel besser", teilte das Tierheim auf Anfrage unserer Redaktion am Montag mit.  

Die Anteilnahme am Schicksal der kleinen Katze ist vor allem auf Facebook groß. "Kämpfe kleiner Mann, es lohnt sich. Wir würden ihm sehr gerne ein neues schönes zu Hause geben. Bei uns wäre er kein Tier, sondern ein vollwertiges Familienmitglied", schrieb ein Nutzer unter das Bild des verklebten Tieres.

Eine Nutzerin schrieb: "Er wird es schaffen. Er ist so tapfer. Dieser Blick von ihm sagt wirklich alles. Alle Daumen und Pfoten sind gedrückt für dich, kleiner Engel". Die meisten der Facebook-Nutzer zeigen sich fassungslos darüber, dass man das Tier so gequält hat. "Ich kann sowas nicht begreifen. Einfach grausam", heißt es mehrfach. 

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