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Frau aus Köln hat Portemonnaie zurück
Obdachloser findet Geldbörse und will keinen Finderlohn

Köln: Obdachloser findet Geldbörse und will keinen Finderlohn
Ein Mann nimmt Münzen aus einer Geldbörse (Symbolfoto). FOTO: dpa
Köln. Ein Obdachloser hat in Köln eine verlorene Geldbörse mit mehreren Hundert Euro zur Polizei gebracht, einen Finderlohn aber ausgeschlagen.

Der Mann sei am Samstagmorgen auf einer Wache erschienen, berichteten die Beamten am Montag. Dort habe der 37-Jährige die Geldbörse abgegeben, die er kurz zuvor in einer Straßenbahn gefunden hatte. Für Rückfragen stehe er aber leider nicht zur Verfügung, erklärte er der Polizei.

"Ich habe vor einigen Tagen meine Wohnung verloren und bin obdachlos." Bevor er die Wache wieder verließ, gab er den Angaben zufolge noch zu Protokoll, dass er auf einen Finderlohn verzichte. Anhand der Ausweispapiere nahm die Polizei Kontakt zu einer Frau auf, die die Börse verloren hatte. Mittlerweile hat sie das Portemonnaie wieder zurück.

(sef/lnw)