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Übergriffe auf Frauen in Köln
Polizei setzt Verhaftete wieder auf freien Fuß

Übergriffe in Köln: Was wir wissen – was wir nicht wissen
Übergriffe in Köln: Was wir wissen – was wir nicht wissen
Köln. Die zwei am Freitag wegen der Übergriffe in der Kölner Silvesternacht festgenommenen Männer sind wieder auf freiem Fuß. Der Tatverdacht gegen die beiden habe sich nicht erhärtet, sagte Staatsanwalt Benedikt Kortz der Deutschen Presse-Agentur.

Nach den Übergriffen von Köln waren zwei mutmaßliche Trickdiebe festgenommen worden, die auch in der Silvesternacht am Bahnhof gewesen sein sollen. Bei den 16 und 23 Jahre alten Männern aus Marokko und Tunesien seien Handys sichergestellt worden, hatte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen gesagt. Nach seinen Angaben waren die Männer den Polizisten auf dem Bahnhofsvorplatz aufgefallen. Bei ihnen wurde auch Beute aus Trickdiebstählen sichergestellt.

Derweil sollen mehrere in der Kölner Silvesternacht gestohlene Mobiltelefone nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Spiegel" und des "Kölner Stadt-Anzeigers" in Flüchtlingsunterkünften oder deren Umgebung geortet worden sein. Die Polizei war für eine Stellungnahme zu dieser Thematik am Freitag nicht zu erreichen. Nicht bekannt ist, ob die Handys von den Randalierern aus der Silvesternacht gestohlen wurden oder ob sie in einem anderen Zusammenhang mit den Übergriffen stehen.

Laut Polizei ist die Zahl der Anzeigen inzwischen auf rund 170 gestiegen, drei Viertel davon haben einen sexuellen Hintergrund. Der Polizei liegen 350 Stunden Videomaterial vor, rund 250 verschiedene Daten müssten ausgewertet werden, sagte der Polizeisprecher. Die bislang 80-köpfige Ermittlungsgruppe "Neujahr" wurde auf 100 Beamte aufgestockt.

(felt/dpa)
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