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Illegales Autorennen auf der Aachener Straße
Polizei stoppt mutmaßliche Raser in Köln

Köln. Die Kölner Polizei hat in der Nacht zum Dienstag zwei mutmaßliche Raser gestoppt. Die beiden sollen sich zuvor im westlichen Stadtzentrum ein Duell mit ihren Audi-Sportwagen geliefert haben. Einer der Fahrer soll unter Drogeneinfluss gestanden haben.

Ein Zeuge hatte die Beamten alarmiert, nachdem er auf Höhe des Melatengürtels beobachtet hatte, wie die beiden Autos mit durchdrehenden Reifen und geschätzten 100 km/h in Richtung Stadtauswärts rasten. Gegen 1.20 Uhr waren einem 34-Jährigen die beiden Audi-Sportwagen an Aachener Straße zunächst aufgefallen, weil sie an einer roten Ampel stehend ihre Motoren mehrfach laut aufheulen ließen. So schilderte es die Polizei in einem Bericht am Dienstagvormittag.

Eine Streifenwagenbesatzung erkannte die verdächtigen Fahrzeuge wenig später, als diese in Höhe Mohnweg auf der Aachener Straße im Ortsteil Junkersdorf unterwegs waren. Die Beamtem stoppten die zu diesem Zeitpunkt mit mäßiger Geschwindigkeit fahrenden Autos und stellten die Fahrer samt Beifahrer zur Rede.

Der 22-jährige Fahrer eines belgischen Audi und seine Mitfahrer (18 und 20 Jahre alt) gaben an, in Köln eine Weihnachtsfeier besucht zu haben und auf dem Rückweg zu sein. Alle bestritten vehement, an einem Rennen teilgenommen zu haben.

Gleiches behauptete auch der 24-Jährige Fahrer des zweiten Pkw, der mit drei Mitfahrern und österreichischem Kennzeichen unterwegs war. Ein Drogenschnelltest ergab bei ihm jedoch Hinweise auf illegale Betäubungsmittel, weshalb ihm auf der Ehrenfelder Polizeiwache eine Blutprobe entnommen wurde. 

Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Autorennen aufgenommen. Die im Ausland gemeldeten Fahrer mussten Sicherheitsleistungen in Höhe von jeweils 500 Euro hinterlegen.

(cbo)