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Köln-Rodenkirchen
22-Jähriger im Rhein vermutlich ertrunken

Köln. Mit einem Großaufgebot an Rettungskräften wurde am Sonntag in Köln-Rodenkirchen ein vermisster Schwimmer im Rhein gesucht. Zwei Stunden später wurde die Suche erfolglos abgebrochen.

Die Leitstelle der Feuerwehr Köln wurde am Sonntag um 16.43 Uhr per Notruf informiert, dass eine Person im Rhein in Höhe der Uferstraße in Rodenkirchen zu ertrinken drohe.

Es wurde sofort Rettungskräfte der Feuerwehr, der DLRG und des Rettungsdienstes alarmiert. Ein 22-jähriger Mann war an der Spitze einer der Kribben, die in Rodenkirchen in den Rhein ragen, baden gegangen. Dort ging er unter und konnte auch von den Zeugen, einige davon in Booten, nicht mehr gesehen werden.

Die Suche erfolgte sowohl vom Land als auch wasserseitig durch Taucher, drei Rettungsboote und ein Löschboot. Die Suche wurde aus der Luft durch einen Rettungshubschrauber unterstützt. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr waren mit einem Echolot-System vor Ort.

Die Angehörigen wurden durch Notfallseelsorger betreut. Außerdem war die Wasserschutzpolizei mit einem Boot vor Ort.

Nach rund zwei Stunden wurde die Suche gegen 18.50 Uhr erfolglos abgebrochen. Bis dahin hatten die Einsatzkräfte sowohl die Untergangsstelle als auch rheinabwärts die Uferbereiche und den Rheinstrom abgesucht.

Es waren insgesamt 58 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst der Wachen Rodenkirchen, Innenstadt, Deutz, der Freiwilligen Feuerwehr Rodenkirchen und Fühlingen, sowie 15 Kräfte der DLRG im Einsatz.

(csr)