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Einsturz Kölner Stadtarchiv
Beweissicherung dauert länger - U-Bahn kommt später

Archiv-Einsturz: Suche nach Ursache geht weiter
Archiv-Einsturz: Suche nach Ursache geht weiter FOTO: dpa, obe lof
Köln. Die Beweissicherung an der Unglücksstelle des Kölner Archiveinsturzes zieht sich weiter hin und wird die Fertigstellung der Nord-Süd-U-Bahn erheblich verzögern. Der Abschnitt soll voraussichtlich erst im Jahr 2026 wieder in Betrieb genommen werden.

Das teilten die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) am Dienstag mit. "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Kölnische Rundschau" hatten zuvor berichtet. 2009 war das größte deutsche Kommunalarchiv eingestürzt, zwei Menschen starben. Die Staatsanwaltschaft vermutet Fehler bei der Bauausführung für die dortige U-Bahn-Linie.

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Die Beweissicherung wird laut KVB nun wohl bis 2019 dauern, 2020 könne ein eigens dafür errichtetes Besichtigungsbauwerk dann verfüllt werden. Weitere bis zu fünf Jahre seien anschließend für die Sanierungsarbeiten einzuplanen. Eine vollständige Inbetriebnahme war zunächst für 2023 angepeilt worden.

(lsa/lnw)
 
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