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Köln
Trauer um Opfer illegaler Autorennen

Illegale Autorennen: Kölner trauern um Opfer
Illegale Autorennen: Kölner trauern um Opfer FOTO: dpa, obe fdt
Köln. Der Tod eines unbeteiligten Radfahrers durch ein illegales Autorennen sorgt in Köln für Bestürzung. In der Nähe der Unfallstelle liegen Blumen und Kerzen. Immer wieder stoppen Radfahrer an der vielbefahrenen Strecke und halten inne.

Viele Kölner trauern um die Opfer illegaler Autorennen in ihrer Stadt. An der jüngsten Unfallstelle an der Aachener Straße hielten am Mittwoch viele vorbeikommende Radfahrer und Passanten inne. Blumen, Kerzen und Fotos bildeten eine kleine Gedenkstätte am Straßenrand.

Hier war ein 26-jähriger Radfahrer am Freitagabend vermutlich durch ein illegales Autorennen so schwer verletzt worden, dass er am Montag im Krankenhaus starb. Damit gehen vermutlich schon drei Verkehrstote in Köln in diesem Jahr auf das Konto von Teilnehmern illegaler Autorennen.

Unterdessen gehen die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang weiter. So nahm am Mittwoch unter anderem ein Sachverständiger den Unfallort in Augenschein. Am Donnerstagabend wollen Trauernde zu einer Mahnwache und zum stillen Protest an der Stelle zusammenkommen.

 

(lnw)
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