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Köln
Köln und Polizei gehen schärfer gegen Raser vor

Illegale Autorennen: Kölner trauern um Opfer
Illegale Autorennen: Kölner trauern um Opfer FOTO: dpa, obe fdt
Köln. Die Polizei und die Stadt Köln ziehen Konsequenzen aus den illegalen Autorennen der vergangenen Monate auf Kölner Straßen (und Leverkusener Straßen, etwa der Gustav-Heinemann-Straße Mitte April). Bereits in den nächsten Tagen setzen sie ein "verschärftes Maßnahmenpaket gegen illegales Rasen" um. "Wir werden alles dafür tun, Raser von der Straße zu holen", sagte Stadtdirektor Guido Kahlen. Konkret heißt das:

• Die Polizei, die seit Mai mit der Sondergruppe BAO "Rennen" gegen die organisierte Szene der vorsätzlichen Raser vorgeht, "wird ab sofort ihre Geschwindigkeitskontrollen und Überprüfungen von Fahrzeugen und Haltern verschärfen". Bislang: 8600 kontrollierte Autos, 98 Fälle von Geschwindigkeiten, die Fahrverbote erwarten lassen, 24 verkehrsuntaugliche Autos.

- Polizei und Stadt wollen eng zusammenarbeiten bei "temporeduzierenden Maßnahmen, verschärften Geschwindigkeitskontrollen und beschleunigter Bearbeitung der Verfahren gegen beschuldigte Fahrer und Fahrzeughalter". Die Justiz soll einbezogen werden.

- Auf dem Auenweg soll es sofort "geschwindigkeitssenkende Maßnahmen" geben.

- Die Stadt Köln weitet ihre permanenten Tempokontrollen auf den "Schnellfahrstrecken" aus, etwa auf der Aachener Straße, am Auenweg und an den Kölner Ringen.

- Polizei und Stadt kontaktieren Mietwagen-Anbieter zwecks Kooperation bei der schnellen Übermittlung von Fahrerdaten in den Fällen, in denen Mietwagen an relevanten Unfällen beteiligt waren.

(LH)
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