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Köln
Passantinnen beschossen - Polizei sucht Zeugen

Köln. Im Juli sind im Kölner Stadtteil Weidenpesch mehrere Frauen auf offener Straße beschossen und dabei leicht verletzt worden. Die Polizei sucht jetzt dringend Zeugen der Vorfälle.

Bei den Vorfällen waren im Juli vier Frauen (26, 26, 28, 41) durch Projektile leicht verletzt worden. Die Ermittlungen ergaben, dass die Verletzungen möglicherweise durch Schüsse aus einer nicht scharfen Waffe verursacht wurden, wie beispielsweise einer Soft-Air-Pistole.

Der erste Vorfall ereignete sich am Abend des 4. Juli 2016 nahe der Kreuzung Neusser Straße/Friedrich-Karl-Straße. Eine 26-jährige Kölnerin wartete dort gegen 18.30 Uhr vor einer Gaststätte auf eine Freundin, als sie ein zischendes Geräusch wahrnahm. Sie verspürte einen Schmerz und entdeckte eine blutende Wunde am Unterschenkel.

Wenig später traf sie auf ihre Freundin (ebenfalls 26 Jahre alt), die von einem ähnlichen Vorfall an gleicher Stelle berichtete. Auch bei ihr war eine leichte Verletzung die Folge.

Außerdem wurde eine 41-jährige Passantin, die zur gleichen Zeit wenige Meter entfernt an der Einmündung Friedrich-Karl-Straße/Rennbahnstraße gestanden hatte, am Bein verletzt.

In der Nacht auf den 28. Juli 2016 wurde abermals eine Frau (28) von einem unbekannten Gegenstand getroffen. Die Radfahrerin befand sich gegen 2.40 Uhr auf dem Heimweg, als sie die Kreuzung Neusser Straße/Friedrich-Karl-Straße in nördlicher Richtung überquerte. Dabei verspürte sie plötzlich einen Schmerz im Schulterbereich und stellte später ein Hämatom fest.

Die Polizei Köln bittet mögliche weitere Geschädigte sowie Zeugen, die Hinweise auf den oder die unbekannten Schützen geben können, sich dringend unter der Rufnummer 0221/229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. 

(csr)