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Anreise und Verbote
Das müssen Besucher der Kölner Lichter wissen

Kölner Lichter 2016: Das sollten Besucher wissen
Was erlaubt ist und was nicht, das erfahren Besucher der Kölner Lichter nun am Eingang zum Gelände von solchen Schildern. FOTO: Veranstaltungsbüro Nolden
Köln. Klappstühle sind erlaubt, Pavillons aber nicht: Der Veranstalter der Kölner Lichter hat für das Event am kommenden Samstag ein Plakat mit Regeln für Besucher entworfen. Wir erklären, was erlaubt ist - und was nicht. Außerdem haben wir Tipps für die Anreise. Von Roman Zilles

Was dem Pool-Urlauber sein Handtuch auf dem Liegestuhl ist, das waren für so manchen Feuerwerk-Fan Flatterband, Pavillon und Bierkästen. Mit diesen (und weiteren) Utensilien erschienen in der Vergangenheit verlässlich einige Gäste der Kölner Lichter am Rheinufer kurz nach dem Morgengrauen des Veranstaltungstags, um damit in Goldgräber-Manier ihren Claim abzustecken. Dort, wo es am Abend beste Sicht aufs Lichter-Spektakel geben würde, wurden Gebietsansprüche klar abgesteckt und oft auch durch eine regelmäßig abgelöste Wache verteidigt.

Was ist erlaubt? Pavillons nicht.

Allerdings wird dieser Form der Platz-Reservierung durch einige Verbote inzwischen ein Riegel vorgeschoben. So ist das Mitbringen von Pavillons und Bierkästen (beziehungsweise Glasflaschen) nun ausdrücklich verboten. Außerdem sind auch Sitzgarnituren, Grills oder Fässer nicht gestattet. Darauf werden Besucher durch Schilder an den Eingängen des Veranstaltungsgeländes hingewiesen. Erlaubt sind weiterhin Klappstühle, Plastikbehälter und Butterbrote (für den Eigenbedarf), wenn am Samstag, 16. Juli, gegen 23.30 Uhr zum inzwischen 16. Mal die Domstadt beleuchtet wird.

Diese Wege sind gesperrt

"Kölner Lichter" 2016 - die Bilder FOTO: dpa, mku tmk

Rechtsrheinisch werden ab 20 Uhr (bis etwa 2 Uhr) neben der Deutzer Brücke die Mindener Straße (jeweils in beide Fahrtrichtungen) und die Opladener Straße (Richtung Innenstadt) sowie der Auenweg (ab 15 Uhr) für Fahrzeuge gesperrt. Zudem bleibt die Nordseite der Hohenzollernbrücke ab etwa 8 Uhr, also nahezu ganztägig, geschlossen; der Fußweg auf der Südseite soll bis etwa 20 Uhr geöffnet bleiben. Frei für Pkw bleibt die Zoobrücke, die ab 20 Uhr aber für Fußgänger und Radfahrer gesperrt wird, also nicht als Aussichtsplateau genutzt werden kann. Auf der linken Rheinseite wird die Zufahrt zur Altstadt gesperrt, wenn dort die Parkhäuser voll sind. Neben dem Kunibertsviertel (ab 18 Uhr) wird spätestens um 20 Uhr auch die Rheinuferstraße zwischen Zoo- und Deutzer Brücke gesperrt.

Anreise mit dem Zug

Nach Angaben der Deutschen Bahn setzt sie 70 Sonderzüge rund um die "Kölner Lichter" ein und stockt daneben das Aufkommen der Regionalzüge deutlich auf. Zudem sollen alle S-Bahn-Linien bis circa 2.30 Uhr regelmäßig von Köln abfahren. Auf der Linie RB 48 werden um 0.57 Uhr, 1.33 Uhr, 2.11 Uhr, 2.37 Uhr und 2.46 Uhr zusätzliche Züge von National Express ab Kölner Hauptbahnhof in Richtung Wuppertal abfahren; der Schienenersatzverkehr zwischen Leichlingen und Solingen Hauptbahnhof bleibt bestehen (Fahrpläne/Informationen: www.bahn.de/nrw und www.vrsinfo.de). Um die Abreise-Ströme zu ordnen, werden die Besucher in Haupt- und Deutzer Bahnhof aufgeteilt nach S-Bahn und Regional- oder Fernverkehr. Der Zugang zum Hauptbahnhof ist nach Veranstaltungsende nur über den Bahnhofsvorplatz und nicht mehr über den Breslauer Platz möglich.

Anreise mit dem Auto

Gästen, die mit dem Auto anreisen, werden vom Veranstalter die Messe-Parkplätze P1, P21 und P22 sowie die Parkhäuser von Lanxess-Arena und Köln Arcaden empfohlen.

Anreise mit Bus und Bahn

Laut Kölner Verkehrsbetriebe verkehren die Stadtbahnlinien 1, 3, 4, 5, 7, 9, 12, 15, 16 und 18 bis 2.45 Uhr im 15-Minuten-Takt - danach im 30-Minuten-Takt. Zudem ist von 23.30 bis 2.15 Uhr zwischen Bocklemünd und Holweide Vischeringstraße (über Dom und Wiener Platz) die "Linie E" im Einsatz. Dazu sind zusätzliche Busse auf den Linien 127, 132, 133, 136, 140, 146, 153 unterwegs, während die Haltestellen "Bhf Deutz/Messeplatz", "Im Rheinpark" und "Thermalbad" ab 16 Uhr nicht mehr bedient werden. Die Seilbahn ist von 10 bis 22.45 Uhr geöffnet, im Anschluss werden Sonderfahrten angeboten (Informationen: www.koelner-seilbahn.de).

Sicherheit

Neben den Maßnahmen des Veranstalters wollen Stadt, Polizei und Feuerwehr ihre Präsenz auf und um die Veranstaltungsfläche deutlich erhöhen. Für Opfer sexueller Übergriffe richtet der Sozialdienst Katholischer Frauen eine Hotline ein (0221 16839260, von 22 bis 3 Uhr). Allen Gäste wird empfohlen, möglichst früh anzureisen (vor 20 Uhr) und mit der Abreise zu warten, um so dem größten Gedränge zu entgehen. Auto und Bahnfahrer sollten zudem auf der Rheinseite bleiben, auf der sie ankommen und abfahren beziehungsweise auf der sie ihr Auto geparkt haben. Der Rheinboulevard inklusive Treppenanlage bleibt gesperrt.

Quelle: RP
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