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Köln
Kölner Lichter mit Musik von AC/DC

"Kölner Lichter" 2016 - die Bilder
"Kölner Lichter" 2016 - die Bilder FOTO: dpa, mku tmk
Köln. Bei den Kölner Lichtern ist die Musik zum Höhenfeuerwerk diesmal sehr unterschiedlich. Nach dem Motto "Es lebe der Kontrast" gibt's alte und neue Hits und sogar etwas Hardrock zu hören. Von Martina Wolter

Die besten Plätze, von denen man die Kölner Lichter hautnah erleben kann, sind natürlich schon seit Monaten ausgebucht. Etliche Schiffe, die Früh-Tribüne, der Hohenzollern-Balkon und auch die Domblick-Terrasse an Land vermelden daher "ausgebucht". Wo's noch Kartenkontingente gibt, ist unter www.koelner-lichter.de unter "Tickets 2016" nachzulesen.

Veranstalter Werner Nolden hat dennoch ein paar Tipps parat, von wo aus man das Lichter-Spektakel prima anschauen kann:

Tipp 1: "Mit dem Auto von Opladen aus unbedingt auf der B8 bleiben und in Richtung Zoobrücke fahren. Darunter parken und zu Fuß in den Rheinpark gehen."

Tipp 2: "Von Schlebusch aus mit der Straßenbahn bis Köln (Ebertplatz) fahren, dann 400 Meter zu Fuß am Rheinufer entlang bis zur Bastei gehen."

Schauen und hören können die Kölner Lichter-Fans am Samstag allerdings auch im Kölner Tanzbrunnen. Ab ca. 20.15 Uhr werden dort die Bands Bläck Fööss und Kasalla die Besucher auf der Open-Air-Bühne unterhalten. Und zwar bei freiem Eintritt. Das gesamte Programm wird über die Beschallungstürme rechts und links vom Rheinufer übertragen.

Auch auf der Insel des Schokoladenmuseums wird gefeiert. Dort kann man beim Sommerfest der Bürgergarde "blau-gold" von 1904, bei dem das Motto "Dom stürmt Zillertal" lautet, prima auch einen Blick auf die 51 festlich beleuchteten Schiffe werfen, die sich ab ca. 21.50 Uhr aus Porz in Richtung Innenstadt bewegen. Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr. Karten zum Preis von 39 Euro plus Vorverkaufsgebühr gibt es unter: www.buergergarde.de (keine Abendkasse!).

Werner Nolden organisiert zum 16. Mal Deutschlands größtes Feuerwerksspektakel im Bereich zwischen der Hohenzollern- und Zoobrücke. Er fühle sich zurzeit "wie auf einem Schiff ohne Motor. Ich treibe so dahin". Will meinen: Bislang leidet er weder unter Schlafmangel noch unter Nervosität. "Doch das steigert sich jetzt", gibt er zu. Bis jetzt sind es normale Arbeitstage mit 14 Stunden täglich. Erst wenn er am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr wieder zu Hause ist, die Kölner Lichter vorbei sind und er viele Interviews gegeben hat, kann er erst mal entspannt durchatmen - bis zu den nächsten Kölner Lichtern am 15. Juli 2017. Bei denen gibt es dann keine Höhenfeuerwerk-Musik vom Band mehr. Mehr will Werner Nolden jetzt aber noch nicht verraten.

Quelle: RP
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