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Silvester-U-Ausschuss
Kölns OB Reker kritisiert Landesregierung

Kölner OB Henriette Reker kritisiert Landesregierung in Silvester-U-Ausschuss
Die parteilose Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird in Düsseldorf im Untersuchungsausschuss des NRW-Landtags zur Silvesternacht in Köln befragt. FOTO: dpa, ve ink
Düsseldorf. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat im Zusammenhang mit den Silvester-Übergriffen die nordrhein-westfälische Landesregierung kritisiert.

Sie habe erwartet, dass sich Innenminister Ralf Jäger (SPD) bei ihr melden würde, "weil es so ein brisanter Vorfall für Köln war", sagte die parteilose Politikerin am Montag im Untersuchungsausschuss des Landtags.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sie hingegen am 5. Januar angerufen und nach einer Einschätzung gefragt. "Ich habe ihr gesagt, dass viel zu wenig Polizeipräsenz da war und die Polizei die Situation einfach nicht in den Griff bekommen habe", berichtete Reker.  

An Silvester waren rund um den Kölner Hauptbahnhof unter den Augen der Polizei mehrere Hundert Frauen Opfer sexueller Übergriffe geworden.

Hannelore Kraft vor dem Silvester-U-Ausschuss FOTO: dpa, obe lof
(dpa)
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