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Sicherheit an Karneval
Kölner Polizei kündigt konsequentes Einschreiten an

Sicherheit an Karneval: Kölner Polizei kündigt konsequentes Einschreiten an
An den Karnevalstagen ziehen Tausende Jecke durch Köln. (Symbolbild) FOTO: dpa, mjh
Köln. Die Kölner Polizei hat ihr Sicherheitskonzept für den Straßenkarneval vorgestellt. Polizeipräsident Jürgen Mathies bittet Feiernde darum, Verdächtiges zu melden und auf echt aussehende Spielzeugwaffen zu verzichten.

Mit Betonsperren, Lkw-Fahrverboten und einem Großaufgebot an Einsatzkräften wollen Polizei und Stadt Köln beim Straßenkarneval für Sicherheit sorgen. "Bei drohenden Gefahren werden wir konsequent einschreiten", kündigte der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies am Donnerstag an. Lastwagen dürfen am Karnevalssonntag und Rosenmontag nur mit Ausnahmegenehmigung in die Innenstadt fahren. "Fahrzeuge, die wir nicht richtig einschätzen können, werden schon weit außerhalb der eigentlichen Feierzonen kontrolliert."

An neuralgischen Punkten würden mit Hilfe von Betonhindernissen oder Polizeifahrzeugen Sperren errichtet. An den Kontrollpunkten seien auch Polizisten mit Maschinenpistolen im Einsatz. So sollen Anschläge wie in Berlin und Nizza verhindert werden, wo Terroristen mit Lastwagen in Menschenmengen gefahren waren.

Wie schon im Vorjahr stocken Polizei, Ordnungsamt und Verkehrsbetriebe ihr Personal von Weiberfastnacht bis Karnevalsdienstag wieder deutlich auf. Die Bundespolizei will verdächtige Personen schon bei der Anreise in Zügen kontrollieren.

Mathies appellierte an alle Feiernden, verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. Bei ihren Kostümen sollten Karnevalisten auf täuschend echt aussehende Spielzeugwaffen verzichten. "Niemand soll aus Angst auf seine Teilnahme am Straßenkarneval verzichten müssen", sagte die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

(sef/dpa)
 
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