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Nachwuchs bei den Erdmännchen
Die wilden Jungs aus dem Kölner Zoo

So süß ist der Nachwuchs bei den Erdmännchen
So süß ist der Nachwuchs bei den Erdmännchen FOTO: WERNER-SCHEURER
Köln. Der Kölner Zoo hat neue Bewohner: Erdmännchen "Marie" hat Ende April vier Junge zur Welt gebracht. Seit einigen Tagen erkunden die Kleinen ihre neue Umgebung - aber alles unter Aufsicht. 

Die Kleinen haben vor wenigen Tagen das erste Mal die Höhle verlassen, die Mutter Marie für ihre Geburt gegraben hatte. Zwar sind die jungen Erdmännchen damit flügge, beaufsichtigt werden sie bei ihren Ausflügen aber noch. 

Immer einen Babysitter an der Seite

Meistens kümmert sich Mutter Marie um die Jungen. Wenn die allerdings auf Nahrungssuche ist, übernehmen bei den Erdmännchen andere Tiere aus der Gruppe den Job des Babysitters. Meistens sind es die älteren Geschwister, die sich um die Kleinen kümmern. Mindestens ein Wächter hält stehend Ausschau nach Feinden. Dieses Verhalten ist den Erdmännchen angeboren. 

In freier Natur graben sie Höhlen oder Fluchtburgen, in die sie sich zurückziehen, sobald der Wächter ruft. Übrigens: Anhand der Warnlaute des Wächters können die Erdmännchen erkennen, ob es sich um einen Feind aus der Luft handelt, sie also ganz schnell in die Bauten fliehen müssen, oder um einen Bodenfeind.

Erdmännchen fressen Insekten und Spinnen 

In ihrem natürlichen Lebensraum, den trockenen Steppen und Halbwüsten im südlichen Afrika, suchen Erdmännchen vor allem nach Insekten und Spinnentieren. Seltener stehen Vogeleier, Kleinsäuger oder saftige Früchte auf dem Speiseplan. 

Hier geht es zu den Bildern vom Erdmännchen-Nachwuchs im Kölner Zoo.

(sef)
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