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Köln
Koelnmesse produziert Teil ihres Energiebedarfs selber

Köln. Ein Blockheizkraftwerk und ein Fernwärmeanschluss vermindern den CO2-Ausstoß und sparen Kosten. Von Susanne Schramm

Drei Monate früher als geplant nimmt die Koelnmesse ihr eigenes Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb. "Ab sofort produzieren wir einen Teil unseres Energiebedarfs selber. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise ist dies eine ökonomisch sinnvolle Investition in die Zukunft", erklärt Koelnmesse-Chef Gerald Böse. Das neue Kraftwerk deckt den Grundbedarf an Wärme und Strom auf dem gesamten Messegelände. Die darüber hinaus gehende Wärmeversorgung sichert ein Fernwärmeanschluss. "Fernwärme ist ein wichtiger Baustein, um den Ausstoß von CO2 und anderer klimaschädlicher Treibhausgase zu reduzieren. Daher freue ich mich, dass die Koelnmesse die Chance ergriffen hat und ihr neues Energiekonzept mit Fernwärme unterstützt", sagt der Vorstandsvorsitzende der RheinEnergie, Dr. Dieter Steinkamp. "Unser neues Energiekonzept ist ein wichtiger Schritt in Richtung Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit der Koelnmesse", schließt sich Gerald Böse an.

Der Bau des BHKW verringere gemeinsam mit der Fernwärme-Nutzung den Ausstoß von Kohlendioxid um 3200 Tonnen im Jahr, betont der Vorsitzende der Geschäftsführung. Dies entspricht der CO2-Emission von 2100 Kleinwagen mit einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern. Insgesamt investiert die Koelnmesse in ihr neues Energiekonzept 2,6 Millionen Euro. Erfreulich: Sie liegt damit 300.000 Euro unter dem veranschlagten Budget.

In einer Stadt wie Köln, wo bei Bauvorhaben jedweder Art, der errechnete Kostenrahmen gerne mal deutlich überschritten wird, nicht selbstverständlich. Ebenso wenig, wie früher als geplant an den Start zu gehen.

Informationen gibt es im Internet unter www.koelnmesse.de

Quelle: RP
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