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Köln
Kunstort feiert sein 60-jähriges Bestehen Ende Mai

Köln. Am 24. Mai 1957 wurde der erste große Museumsneubau, das heutige Museum für Angewandte Kunst Köln (Makk), im Nachkriegsdeutschland eröffnet. Zu Ehren des 60-jährigen Jubiläums wird der renommierte Architekturhistoriker und -kritiker Prof. Wolfgang Pehnt am Samstag, 27. Mai, um 15 Uhr einen Vortrag zum OEuvre des Architekten Rudolf Schwaz im Museum für Angewandte Kunst Köln, An der Rechtschule, halten. Zwei Architekturführungen, um 14 und 16 Uhr zum Thema "Das Makk als erster Museumsneubau der Nachkriegszeit", runden den Jubiläumstag ab.

1957 wurden in Köln einige wegweisende Gebäude vollendet, deren Vorgängerbauten im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren. Dazu gehörte nicht nur die Empfangshalle des Hauptbahnhofs, sondern auch zwei der bedeutendsten Kulturbauten der Stadt: das Opernhaus am Offenbachplatz und das von Rudolf Schwarz und Josef Bernard errichtete Gebäude des Wallraf-Richartz-Museums, das seit 1989 Heimstatt des Museums für Angewandte Kunst Köln ist.

"Bescheiden baumeisterlich ins Dauerhafte gebracht", wie Rudolf Schwarz es formulierte, nahm der Museumsbau eine wichtige Position zwischen Tradition und Moderne ein. Noch heute zählt das Gebäude zu den Architekturikonen in der Stadt.

(howa)
 
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