| 15.17 Uhr

Kundgebung in Köln
Kurden demonstrieren in Köln für Unabhängigkeit

Köln. Ohne Ziwschenfälle ist bislang eine Kundgebung von etwa 1600 Kurden auf dem Kölner Heumarkt verlaufen. Die Teilnehmer haben für einen unabhängigen Staat für ihre Volksgruppe im Nahen Osten demonstriert.

Nach Angaben der Polizei versammelten sich die kurdischen Gruppen, um gegen die Folgen des Sykes-Picot-Abkommens zu protestieren, das Briten und Franzosen vor genau 100 Jahren unterzeichnet hatten.

Durch das Abkommen waren einst willkürliche Grenzen im Nahen Osten gezogen und die Kurdengebiete geteilt worden. Nach Auffassung von Historikern trug das von den Diplomaten Mark Sykes und François Georges-Picot unterschriebene Abkommen maßgeblich zur Entstehung des Nahostkonflikts bei.

Ausschreitungen bei Türken-Demo in Köln FOTO: Ulrich Schütz

Die Kundgebung verlief nach Angaben der Polizei ohne Zwischenfälle. Die Teilnehmer schwenkten kurdische und deutsche Flaggen, wie eine Mitarbeiterin der Nachrichtenagentur AFP beobachtete. Auf Plakaten standen Aufschriften wie "Freiheit für Kurdistan"

(AFP)
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