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Nach Bundesparteitag und Polizei-Großeinsatz
Maritim vermietet der AfD künftig keine Räume mehr

Maritim vermietet der AfD künftig keine Räume mehr
AfD-Bundesparteitag im Kölner Maritim-Hotel FOTO: dpa, ve gfh
Köln. Nach dem AfD-Bundesparteitag in Köln will das Maritim-Hotel der AfD keine Räume mehr für größere Veranstaltungen vermieten. Das gilt bundesweit für alle Hotels der Kette. 

Das sagte Maritim-Sprecherin Sprecherin Harriet Eversmeyer auf Anfrage. Es sei allerdings nicht so, dass das Hotel allen Delegierten ein Hausverbot ausgesprochen habe, wie manche Medien berichteten. "Das ist Unsinn. Ein generelles Hausverbot gilt lediglich für Björn Höcke – das hatten wir im Februar ja auch so mitgeteilt." Das Maritim hatte damals auch mitgeteilt, der AfD angeboten zu haben, kostenfrei vom Vertrag zurücktreten zu können. Die Partei habe das aber abgelehnt. 

Der Parteitag sei für alle Kollegen des Hotels stressintensiv gewesen, viele mussten im Hotel übernachten, weil die An- und Abreise wegen des Großeinsatzes der Polizei schwierig war. "Wir sind froh, dass jetzt endlich wieder Ruhe eingekehrt ist", sagte die Sprecherin. Die AfD wird nun in keinem der 33 Maritim-Hotels bundesweit mehr Veranstaltungsräume mieten können. 

(hsr)
 
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