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Köln
Neuer Kölner Stadtführer für echte Krimifans

Köln. In einer Großstadt wie Köln finden sich gerade für Krimiautoren reichlich Möglichkeiten, um ihre Opfer, Täter und Helden spannend in Szene zu setzen. Da bietet sich beispielsweise die rund 2000-jährige Geschichte der Metropole am Rhein an, mit all den römischen, französischen, preußischen und jüdischen Bezügen, die "et hillije Kölle" im Laufe der Jahrhunderte geprägt haben. Dazu kommen die verschiedenen Szenen Kölns - die Medienstadt, die Kulturmetropole, die Stadt der Schwulen und Lesben, die Karnevalshochburg, das Klüngelzentrum oder die Heimat des einzig wahren Fußballclubs, des FC.

Unter dem Titel "Wer mordet schon in Köln?" (Gmeiner-Verlag, 286 Seiten, 9,99 Euro) verbindet Autorin Regina Schleheck elf Kurzkrimis mit 125 Freizeittipps und schafft so den etwas anderen kölschen Stadtführer. Da geht es um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Dom, die Altstadt und die Hohenzollernbrücke mit den Liebesschlössern. Es sind aber auch Dinge, die man erst auf den zweiten Blick erkennt wie den Kallendresser am Alter Markt oder den Platzjabbeck an der Ostseite des Rathausturms, der zu jeder vollen Stunde seine Zunge herausstreckt. Es finden sich Erklärungen zur älteren und jüngeren Kölner Geschichte, zu den Veedeln und zu den Gepflogenheiten der Stadt und deren Brauchtum.

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