| 18.47 Uhr

Prozess in Köln
Neugeborenes getötet und im Müll entsorgt?

Köln. Eine 33-Jährige steht ab Freitag vor Gericht, weil sie ihr Baby direkt nach der Geburt getötet haben soll. Doch die Leiche wurde nie gefunden. Die Frau hatte ihre Schwangerschaft verheimlicht. 

Die Kölnerin soll ihr neugeborenes Baby getötet und in den Müll geworfen haben. Am Freitag  beginnt der Prozess wegen Totschlags gegen die 33-Jährige vor dem Kölner Landgericht. Laut Anklage war sie im Jahr 2010 schwanger geworden und hatte dies ihrem damaligen Partner verschwiegen. Das Kind soll sie heimlich im Badezimmer zur Welt gebracht haben.

Dann soll sie es erstickt oder ertränkt und anschließend im Hausmüll entsorgt haben. Ihrem Lebensgefährten erzählte sie später, sie habe eine Fehlgeburt erlitten. Die Leiche des Kindes wurde nie gefunden. Die Frau ist aber wegen Totschlags angeklagt worden. Für den Prozess sind fünf Verhandlungstage vorgesehen.

 

(top/lnw)
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