| 15.31 Uhr

"Hogesa"-Demo am Sonntag
Polizeipräsident: "Das wird ein schwerer Tag für Köln"

Polizei zu Hogesa: "Das wird ein schwerer Tag für Köln"
Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers bei einer Pressekonferenz am Freitag. FOTO: dpa, ve jai
Köln. Der Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers befürchtet Ausschreitungen bei der für Sonntag angemeldeten Kundgebung von Hooligans und Rechtsextremen. Dass es zu Gewalt kommt, kann er nicht auschließen.

Vor einem Jahr hatte es in Köln bei einer Demonstration der Gruppe "Hooligans gegen Salafisten" ("Hogesa") Straßenschlachten und Krawalle gegeben. Dabei waren rund 50 Polizisten verletzt worden. Anders als im vergangenen Jahr dürfen sich die Teilnehmer der "Hogesa"-Kundgebung diesmal nicht in der Innenstadt versammeln.

"Sonntag wird ein sehr schwerer Tag für Köln und die Polizei", sagte Albers am Freitag. "Gewalttätige Auseinandersetzungen kann ich nicht ausschließen."

Laut Einsatzleiter Michael Temme sind insgesamt sieben Versammlungen geplant. Die Anmelder rechnen mit bis zu 23.000 Teilnehmern - darunter Rechtsextremisten und gewaltsuchende Teilnehmer, die Albers zufolge "fremdenfeindliche Propaganda" verbreiten wollen.

Köln 2014: Krawalle bei Hooligan-Demo FOTO: dpa, cas hpl

Mehr als 3500 Polizisten sollen im Einsatz sein sowie mehrere Wasserwerfer und ein Polizeihubschrauber.

(csi/dpa)
 
Diskussion
Das Kommentarforum zu diesem Artikel ist geschlossen.